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Stiftung Polytechnische Gesellschaft meldet Förderrekord

Im Jahr 2012 hat die Stiftung 5,9 Mio. € für Bildung und Verantwortung in Frankfurt am Main ausgegeben.

“Mit ihren bisher rund 600 Stipendiaten ist die Stiftung gut verankert in der Frankfurter Stadtgesellschaft und in den Stadtteilen”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Dr. Roland Kaehlbrandt. “Zum Nutzen der Frankfurter Stadtgesellschaft betreibt die Stiftung jetzt 18 wirkungsvolle Leitprojekte in ihren Förderschwerpunkten Familienbildung, Sprachbildung, Hinführung zu Naturwissenschaft und Technik, kulturelle Bildung sowie Bürgerverantwortung.” Dabei seien einige “Klassiker” entwickelt worden wie das Sprachförderprojekt DeutschSommer oder die StadtteilBotschafter. Das Diesterweg-Stipendium für Kinder und ihre Eltern sei ein Exportartikel für andere Großstädte.

“Das wichtigste neue Projekt im vergangenen Jahr war der große Diktatwettbewerb Frankfurt schreibt”, erklärt Dr. Kaehlbrandt. „Dieser Beitrag zur Sprachkultur trifft einen Nerv, denn die Rechtschreibkenntnisse gehen stark zurück.“ Im Jahr 2013 arbeite die Stiftung an einer noch stärkeren Verdichtung und Vernetzung ihrer Aktivitäten in Frankfurt. Dazu zähle eine systematische Betreuung der ehemaligen Stipendiaten, der Ausbau des Ehrenamtler-Netzwerkes sowie die Zusammenarbeit mit Multiplikatoren. “Die Stiftung hat die Reiseflughöhe erreicht”, fasste der Vorstandsvorsitzende den Stand des Aufbaus der Stiftung zusammen.

Vorausblickend auf die zweite Jahreshälfte 2013 hob Kaehlbrandt die Verleihung des mit 70.000 € dotierten Polytechnik-Preises für die Didaktik der Naturwissenschaften am 12. November hervor, der in diesem Jahr an herausragende Konzepte der Elementar- und Primarstufendidaktik vergeben wird. Zwei Wochen später, am 29. und 30. November, veranstaltet die Stiftung in Kooperation mit dem Frankfurter Museum für Kommunikation das zweite Polytechnik-Kolleg, diesmal zum Thema „Netzgesellschaft – Chancen und Risiken“. Der Frankfurter DeutschSommer wird um eine große Elternsprechstunde ergänzt, die am 19. Juli im Römer stattfinden wird.

“Das Jahr 2012 war für das Vermögensmanagement der Stiftung ein Prädikatsjahrgang”, freute sich Johann-Peter Krommer, Vorstand für Finanzen, Organisation und Personal. “Unser Vermögensmanagement erzielte mit 6,7 % die beste Performance seit der Stiftungsgründung 2005, und aufgrund der guten Ertragslage konnte mit 5,9 Millionen Euro der bislang höchste Wert für die Erfüllung der satzungsmäßigen Aufgaben bereitgestellt werden.” Überdies sei es möglich gewesen, dem Stiftungskapital 7,4 Mio. € zuzuführen und damit den im Vorjahr erforderlichen Rückgriff wieder auszugleichen. Der verbleibende Mittelvortrag in Höhe von 3,5 Mio. € sowie eine zweckgebundene Rücklage in Höhe von 3 Millionen Euro sicherten die Finanzierung der Projektarbeit im Jahr 2013 zu 100 Prozent. “Dies ist angesichts des niedrigen Zinsniveaus ein guter Erfolg”, so Krommer.

(7.6.2013 | Quelle: Stiftung Polytechnische Gesellschaft)

Schlaglichter auf die Projektarbeit 2012 (PDF)

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