topad


Akteure & Konzepte

Projekte & Programme

Stiftung Sicherheit im Sport geht an den Start

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die ARAG Allgemeine Versicherungs-AG und weitere Institutionen haben eine Stiftung ins Leben gerufen, um Sportunfallforschung und Unfallprävention in Deutschland voranzubringen.

Mehr als zwei Millionen Verletzungen pro Jahr erleiden die Deutschen beim Sport. Eine nachhaltige und fundierte Prävention kann helfen, Zahl und Schwere dieser Unfälle zu minimieren. Dies ist die Aufgabe der Stiftung Sicherheit im Sport, die am Montag, dem 1. Juni 2015, in Düsseldorf die konstituierende Sitzung ihres Aufsichtsrats abgehalten hat. Die derzeit sieben Stifter wollen ihre Interessen und Aktivitäten bündeln, um in verschiedenen Projekten Entstehung und Folgen von Sportunfällen, -verletzungen und -schäden zu untersuchen sowie wirksame Präventionskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Dazu werden auch Partner aus der Wissenschaft und Politik eingebunden. Die Projekte der neugegründeten Stiftung werden einen hohen Praxisbezug aufweisen, so dass die entwickelten Maßnahmen unmittelbar bei den Sporttreibenden ankommen.

Neben der ARAG Allgemeine Versicherungs-AG und dem Deutschen Olympischen Sportbund e.V. sind der Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V., der Sporthilfe NRW e.V., die Ruhr-Universität Bochum ebenso Stifter wie die TÜV SÜD Management Service GmbH und die Erwin Himmelseher Assekuranz-Vermittlung GmbH & Co. KG. Die ARAG ist dabei größter Förderer der neu gegründeten Stiftung.

Die Stiftung Sicherheit im Sport versteht sich als Partner des Sports und möchte mit diesem gemeinsam dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen ein Leben lang sportlich aktiv sein können. Die Ansatzpunkte für eine verbesserte Prävention von Sportunfällen sind dabei sowohl sportpraktische Maßnahmen wie etwa spezielle Trainingsformen oder Übungen aber auch technische und politische Maßnahmen, wozu zum Beispiel die Aspekte Regelwerk und Schiedsrichterverhalten gehören. Auch die Themen Sportstätten und Schutzausrüstungen sind ebenso ein Schwerpunkt der Präventionsarbeit wie die Betreuung der Sporttreibenden durch Mediziner und weitere Fachleute. Die Sportunfallprävention soll in das ganz alltägliche Training einfließen und so zum Standard werden. Um dies zu erreichen sollten Trainer, Übungsleiter und Sportlehrer nicht nur verstehen, wo welche Verletzungen auftreten, sondern auch erfahren, wie diese verhindert werden können.

Anfang Juni 2015 fand die erste Aufsichtsratssitzung der Stiftung in Düsseldorf statt. Die gemeinnützige Stiftung Sicherheit im Sport, die ihren Sitz in Bochum hat, strebt an, künftig noch weitere Förderer von ihrer Stiftungsidee zu überzeugen, um gemeinsam mit ihren Partnern bessere Rahmenbedingungen für sicheren Sport in Deutschland zu schaffen.

(12.6.2015 | Quelle: ARAG SE)

Website der Stiftung Sicherheit im Sport

Zur Übersicht "Akteure & Konzepte // Projekte & Programme"