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Stiftung „Stadt-Gedächtnis“ kommt doch zustande
Die Stiftung „Stadt-Gedächtnis“ zur Rettung der Archivalien kann wohl am kommenden Freitag, 5. März, in Berlin im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Köln in Berlin. Nach dem Einsturz: Das Historische Archiv“ im Martin-Gropius-Bau ins Leben gerufen werden. „Wir gehen davon aus, dass das Land noch in dieser Woche erklären wird, sich mit fünf Mio. € zu beteiligen“, sagte Kölns Kulturdezernent Georg Quander. Dann werde auch der Bund mit der gleichen Summe einsteigen. Die Stadt Köln stellt für die Stiftung ebenfalls fünf Mio. € zur Verfügung.
Beim Festakt zur Eröffnung der Ausstellung in Berlin wird neben dem Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters auch der NRW-Kulturstaatssekretär Heinrich Grosse-Brockhoff teilnehmen. Er hatte noch vorige Woche kritisiert, die Stadt müsse den Nachweis erbringen, dass sie die 61,5 Mio. € Versicherungssumme für das Stadtarchiv nicht zur Sanierung des Haushalts einsetze.
Noch befinde sich die Stiftung, die den Erhalt und die Instandsetzung der Dokumente sowie der Bestandszusammenführung zum Zweck haben wird, „in Gründung“, sagte der Kulturdezernent. (02/03/10; Quellen: WDR, KstA)



