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StiftungsForum "Integration und Migration"

Migration und Integration sind Herausforderungen, deren Bedeutung zunehmend erkannt wird und weiter wächst. Stiftungen engagieren sich seit einigen Jahren vermehrt zum Themenkomplex Migration und Integration. Zahlreiche Betätigungsfelder von Stiftungen, von Kultur über Bildung bis hin zum Sport, sind davon beeinflusst und bieten ihrerseits Chancen, zur Bewältigung, insbesondere der Herausforderung Integration, beizutragen.

Durch Zuwanderung ist Deutschland heute in hohem Maße von kultureller, ethnischer und sprachlicher Vielfalt geprägt. Integration steht ganz oben auf der politischen Agenda; zahlreiche staatliche und private Integrationsangebote sollen Migranten dabei unterstützen, ihre Teilhabe an Bildung und Gesellschaft zu stärken. Auf privater Seite engagieren sich insbesondere Stiftungen auf diesem Feld.

Das erste “StiftungsForum Migration und Integration” im Bundesverband Deutscher Stiftungen (2008) hatte zum Ziel, einen Einblick in die vielfältigen Formen des Engagements deutscher Stiftungen zur Integration von Migranten zu geben und die teilnehmenden Stiftungsvertreter über erfolgversprechende Förderzugänge ins Gespräch zu bringen. In der abschließenden Podiumsdiskussion wurde festgestellt, dass die Aufmerksamkeit integrationsfördernder Stiftungen in erster Linie Migranten gilt und weniger den Herausforderungen, die sich aus Zuwanderung für die Aufnahmegesellschaft ergeben.

Das zweite “StiftungsForum Migration und Integration”, das am 25. Februar 2010 in Berlin stattfindet und gemeinsam von der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung Mercator vorbereitet wird, greift diese Thematik auf. Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:

Was bedeutet “(interkulturelle) Öffnung der Aufnahmegesellschaft” konkret für die jeweiligen Ansätze zur Integrationsförderung von Stiftungen, vor allem in der Bildung?

Wie könnten künftige Beiträge von Stiftungen aussehen, um strategische Ansätze für eine Öffnung der Aufnahmegesellschaft zu entwickeln?

Wie können solche Ansätze im Dialog und in der Zusammenarbeit mit kommunalen und staatlichen Partnern auf breiter Basis fruchtbar gemacht werden?

Das Programm wird aus einer Podiumsdiskussion am Vormittag und drei Arbeitsgruppen am Nachmittag bestehen. (21/12/09)

Bundesverband Deutscher Stiftungen

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