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Transportbotschafter unterstützen nach Flutkatastrophe auf dem Balkan

Um die Aufräumarbeiten vor Ort und die Menschen zu unterstützen, hat der Transportbotschafter e.V. entsprechende Hilfsgüter gesammelt und diese mit professioneller Unterstützung nach Sarajevo – eine der Krisenregionen in Bosnien und Herzegowina – bringen lassen. Was den TraBos dabei besonders wichtig war: Die 23 Paletten mit Sachgütern sollten ohne Umwege den Menschen zugutekommen, die sie dringend benötigen.

Bereits einige Wochen ist es her, dass sich die Menschen auf dem Balkan vor den Wassermassen der schweren Regenfälle in Sicherheit bringen mussten. Die Überschwemmungen sind zwar zurück gegangen und damit auch leider die Spendenbereitschaft, doch was bleibt sind die verheerenden Folgen für die Bevölkerung. Mindestens 50 Menschen verloren durch die Fluten ihr Leben, Häuser und Straßen wurden zerstört – es fehlt weiterhin an Nahrungsmitteln, Trinkwasser sowie Reinigungs- und Hygieneartikeln.

Das Team des Vereins Transportbotschafter e.V., das sich für die Interessen der Transportbranche stark macht, war sofort nach Bekanntwerden der Flutkatastrophe alarmiert. “Wir hatten bereits letztes Jahr bei der Flutkatastrophe in Tschechien Hilfsgüter gesammelt und einen Transport schnell und unbürokratisch auf die Beine gestellt. Ganz klar, dass wir nun auch den Menschen auf dem Balkan gezielt helfen wollten”, so Transportbotschafter Gunnar Becker.

Doch die Umsetzung erwies sich im weiteren Verlauf schwieriger als gedacht. Die Länderbestimmungen der Nicht-EU-Länder und entsprechende zollrechtliche Formalitäten erschwerten den Transport. “Zum Glück haben wir ein gutes Netzwerk und bekamen dank der Unterstützung und Erfahrung der Bosnienhilfe Bergkamen-Werne und der Spedition Timotrans grünes Licht für die LKW-Fahrt Richtung Bosnien. So konnte schließlich ein 40-Tonner mit Mineralwasser (“Babywasser”), Toilettenpapier, Farben, Mörtel, Gummischürzen, Gummistiefel und Reinigungsmittel gepackt werden – alles Sachspenden von großzügigen Industrie- und Handelsunternehmen aus Düsseldorf und Umgebung”, freut sich Becker. Beim Beladen für die gute Sache gab es dann auch ordentlich Support durch die Transportbotschafter sowie tatkräftige Schüler der Karlsschule aus Hamm.

Nach einem kurzen Zwischenstopp beim Zoll in Dortmund machte sich der Truck mit dem routinierten Fahrer noch am Verladetag auf den Weg ins Krisengebiet. “Als Ziel für den Transport haben wir uns bewusst für ein Zentrallager in der Stadt Sarajevo in Bosnien und Herzegowina entschieden, da wir hier direkt mit der dort ansässigen Hilfsorganisation Antoniusbrot e.V. Gespräche führen konnten.

Der gemeinnützige Transportbotschafter e.V. besteht seit November 2012 und verfolgt das Ziel, das öffentliche Ansehen der Transportbranche durch ein Vierpunkteprogramm nachhaltig aufzuwerten. Partner des Vereins sind der BGL, DSLV und die SVG. Unterstützt wird der Verein von TimoCom.

(14.7.2014 | Quelle: Transportbotschafter e.V.)

Website der Transportbotschafter

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