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Universität Regensburg kooperiert mit Hansen-Stiftung

Am 29. Januar 2014 wird die neue Forschungsstelle Kultur- und Kollektivwissenschaft feierlich eröffnet. Ihre Einrichtung geht auf eine Zusammenarbeit zwischen der Universität und der Hansen-Stiftung zurück.

Der Stifter Prof. Dr. Klaus P. Hansen wird die an der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften angesiedelte Forschungsstelle als Direktor leiten. Der Rechtsphilosoph Dr. Jan-Christoph Marschelke übernimmt die Geschäftsführung. Ziel der Forschungsstelle ist die deutschlandweite Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Kollektivwissenschaft. Zudem ist es das Anliegen der Stiftung, die universitäre Lehre auf dem Regensburger Campus auszubauen. So werden bereits zum Sommersemester 2014 insgesamt vier Veranstaltungen unterstützt, die sich mit Kulturtheorie, kollektivwissenschaftlichen Belangen, Interkulturalität und dem Verhältnis von Recht und Kultur befassen.

Professor Hansen lehrte 23 Jahre lang Amerikanistik und Kulturtheorie an der Universität Passau. Bekannt wurde er durch seine Studie “Mentalität des Erwerbs: Erfolgsphilosophien amerikanischer Unternehmer” und durch seinen Einführungsband “Kultur und Kulturwissenschaft”, der bereits in der vierten Auflage vorliegt. Hansen gilt als einer der führenden Kulturwissenschaftler Deutschlands.

Im Jahre 2003 gründete Hansen die nach ihm benannte Stiftung, die sich dem noch wenig beachteten Forschungsgebiet der Kollektivität widmet. Formen von Kollektivität prägen allerdings fast alle Lebensbereiche und gesellschaftlichen Zusammenhänge und kommen in gemeinsamen Normen, Symbolen, Wertvorstellungen oder auch Institutionen zum Ausdruck.

(23.1.2014 | Quelle: Universität Regensburg)

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