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Vater-Kind-Kuren mit neuem Qualitätskonzept

Die ersten qualitätsgeprüften Vater-Kind-Kurmaßnahmen unter dem Dach des Müttergenesungswerkes (MGW) gehen an den Start.

“Die geschlechtsspezifische Arbeit mit Müttern und Vätern ist das A und O. Wir können einen nachhaltigen Kurerfolg erzielen, wenn bei Bedarf auch an den Lebensbedingungen und Rollenbildern von Mutter oder Vater angesetzt wird”, betonte Dagmar Ziegler, MdB, Kuratoriumsvorsitzende des Müttergenesungswerkes in Berlin. “Das Müttergenesungswerk bestätigt auch bei Vater-Kind-Kuren seine Vorreiterrolle in Sachen geschlechtsspezifischer Qualität. Der Bedarf steigt auch bei den Vätern. 2013 hat sich die Anzahl der Väter in Vater-Kind-Kuren des Müttergenesungswerkes um 20 Prozent erhöht.”

Die väterspezifischen, ganzheitlichen Kurmaßnahmen werden zu ausgewählten Terminen in sechs vom Müttergenesungswerk anerkannten Kliniken durchgeführt. Sie werden entweder als reine Vater-Kind-Kurmaßnahme oder in einer Vater-Kind-Gruppe von mindestens fünf Vätern durchgeführt. Väter erhalten einen individuellen Therapieplan, der medizinische, physiotherapeutische und psychosoziale Anwendungen und Therapien umfasst. Väter, die sich für eine Vater-Kind-Kur interessieren, können das bundesweite Beratungsstellennetz der Wohlfahrtsverbände im MGW für die kostenlose Unterstützung bei der Beantragung der Kurmaßnahmen nutzen.

Erst im Juli 2013 hatte das Müttergenesungswerk den Plan zur Bildung einer “Zustiftung Sorgearbeit” bekannt gegeben, wodurch zukünftig auch Väter und Pflegende von der Arbeit der gemeinnützigen Stiftung profitieren sollten. Nach nur drei Monaten konnte die Zustiftung mit einem Grundstock von fast 100.000 € unter dem Dach des MGW gebildet werden. Für den weiteren Aufbau der Zustiftung sowie insbesondere für die Unterstützung von Bedürftigen bei Kurmaßnahmen werden weitere Spenden benötigt.

(6.6.2014 | Quelle: Müttergenesungswerk)

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