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Vier Millionen Besucher am Tag des offenen Denkmals

Am diesjährigen Tag des offenen Denkmals hatten bundesweit rund 7.500 historische Bauten, Parks und archäologische Stätten in ganz Deutschland ihre Türen für Kultur- und Geschichtsfans geöffnet.

Foto: R. Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Rund 4 Millionen Besucher wurden bei allen Veranstaltungen zum Denkmaltag gezählt. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als bundesweite Koordinatorin der Aktion mit.

Unter dem Motto “Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?” standen 2013 die zentralen Fragen der Denkmalpflege im Mittelpunkt: Was ist wert erhalten zu werden und weshalb? Wer entscheidet, was ein Denkmal ist? Und: Wie sehen kluge Denkmalschutzkonzepte für die Zukunft aus?

An vielen Orten konnten die Besucher über diese und andere Fragen direkt vor Ort mit den Fachleuten sprechen. Dabei erfuhren sie an konkreten Beispielen, warum wertvolle Denkmale nicht immer nur romantische Schlösser oder mittelalterliche Kirchen sein müssen.

Bundesweit eröffnet wurde der Tag des offenen Denkmals in Saarbrücken durch Ulrich Commerçon, Kulturminister des Saarlands. “Denkmale machen Geschichte greif- und erlebbar”, sagte er bei der Eröffnungsfeier vor dem Saarbrücker Schloss. “Sie sind ein Spiegelbild des Lebens unserer Vorfahren und dienen somit als Mittler zwischen den Generationen. Und in dem Maße, in dem wir wissen, woher wir kommen, können wir einordnen, wo wir heute stehen, und besser entscheiden, wohin wir gehen wollen.”

(9.9.2013 | Quelle: Deutsche Stiftung Denkmalschutz)

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