topad


Akteure & Konzepte

Projekte & Programme

VolkswagenStiftung eröffnet Forschungsperspektiven

Das Kuratorium der Stiftung hat in seiner Sommersitzung beschlossen, 20 neue Vorhaben mit 45,3 Mio. € zu fördern. Für neun bereits laufende Projekte bzw. Programme werden weitere 48,4 Mio. € zur Verfügung gestellt.

Das neue Programm Forschungsperspektive FH soll die Rolle der Fachhochschulen als Motor der Regionalentwicklung stärken. und Entwicklungsperspektiven für die Fachhochschulen eröffnen. So könnten zum Beispiel Forschungsprofessuren, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Qualifikationsstellen finanziert werden.

Das geplante Fraunhofer-Projektzentrum Wolfsburg stellt ein neues Modell der interdisziplinären Kooperation mehrerer Fraunhofer-Institute dar. Es sieht eine enge Kooperation mit der Open Hybrid LabFactory e. V. (OHLF), der TU Braunschweig und der Industrie vor. Im Fokus der Einrichtung steht die Entwicklung von nachhaltigen, ressourcenschonenden Leichtbaustrukturen für Fahrzeuge. Die Errichtung des Projektzentrums unterstützt die VolkswagenStiftung mit insgesamt rund 20 Mio. €.

Der Forschungsverbund Eskalationsforschung zur Kommunikation großer Infrastruktur- und Bauvorhaben ist vor allem an der TU Braunschweig angesiedelt. Es soll die Faktoren untersuchen, die darüber entscheiden, ob ein Großvorhaben wie zum Beispiel Stutgart21 erfolgreich realisiert werden kann oder an öffentlichem Widerstand zu scheitern droht. Die Grundlogik von Eskalation und De-Eskalation können nur interdisziplinär verstanden werden. Deshalb sind rechts-, sozial- und bauingenieurwissenschaftliche sowie sozialpsychologische Teilprojekte geplant. Das Verbundvorhaben wird mit 1,3 Mio. € gefördert.

(27.6.2014 | Quelle: VolkswagenStiftung)

Zur Übersicht "Akteure & Konzepte // Projekte & Programme"