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VolkswagenStiftung unterstützt Museumsforschung
Stiftung bringt mit insgesamt rund 3,7 Mio. € die ersten elf Projekte in ihrer Initiative „Forschung in Museen“ auf den Weg.
„Sammeln – Bewahren – Forschen – Vermitteln“ sind die klassischen Aufgaben eines jeden Museums. Als Besucher erlebt man die Exponate meist nur in ihrer „Rolle als Vermittler“ von wissenschaftlichen Fakten, Ausstellungskonzepten und Botschaften. Wie viel Schweiß und Arbeit in der Beschaffung, Konservierung und Erforschung der Stücke steckt, bleibt hingegen oft verborgen.
Dabei erhält und erweitert insbesondere die museale Forschung das Wissen über das natürliche und kulturelle Erbe, das in den Museen lagert. Allerdings ist gerade die Forschung im Museumsalltag mehr und mehr ins Hintertreffen geraten, so dass die eigentliche Bedeutung vieler Exponate unentdeckt bleibt und nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Dabei können Museen nur durch die Erforschung ihrer Sammlungen langfristig wissenschaftlich fundierte Ausstellungen konzipieren und so ihrem gesellschaftlichen Bildungsauftrag gerecht werden.
Mit der im Jahr 2008 eingerichteten Initiative „Forschung in Museen“ will die VolkswagenStiftung vor allem die kleineren und mittleren Museen als Forschungsinstitutionen stärken. Im Vordergrund stehen sowohl die Vernetzung mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen als auch die Ausbildung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. In der ersten Bewilligungsrunde bringt die Stiftung nun elf Vorhaben mit insgesamt rund 3,7 Mio. € auf den Weg. (07/12/09)



