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Waldaktien für Schüler

Die Achterkerke-Stiftung, die sich auf der Insel Usedom für die Begabtenförderung sowie für die Vermittlung von Werten an Kinder und für Gewaltprävention engagiert, schmiedet neue Pläne. Vor gut einen Jahr gegründet, wolle man in den kommenden Wochen zwei größere Projekte anschieben, die vor allem Grundschulkindern in der Region zu Gute kommen sollen, kündigte Stifter Heinz-Egon Achterkerke in Heringsdorf an.

So seien noch im August unter dem Titel „Faustlos“ Schulungen zur Gewaltprävention für Grundschullehrer aus Heringsdorf, Karlshagen, Zinnowitz, Koserow, Zirchow und Usedom sowie für Kollegen von der Förderschule Usedom geplant, wobei die Stiftung die Kosten von rund 10.000 € übernehme. Für die Seminare habe man Trainer des Heidelberger Präventionszentrums gewonnen, die Methoden aufzeigen werden, um Kinder zu lehren, dass es andere und bessere Argumente gibt als Gewalt. Außerdem werde den Lehrern Unterrichtsmaterial zu Verfügung gestellt. Für Schüler der evangelischen Grundschule in Benz will die Stiftung laut Achterkerke indes einspringen, um Kindern die Teilnahme an einem Kurs zu Selbstverteidigung und zu den Auswirkungen von Gewalt zu ermöglichen, wenn sich Eltern das nicht leisten können.

Das zweite große Projekt, für das die Stiftung rund 20.000 € zur Verfügung stelle, ziele indes darauf ab, Grundschulen mit energiesparenden, handlichen und leisen Computer auszurüsten. Als Partner habe man bereits die Usedom Tourismus GmbH und die Sparkasse Vorpommern gewonnen, sagte Achterkerke. Zudem wolle die Stiftung die Anschaffung der Computer mit einen Zuschuss von jeweils 25 % unterstützen. Für das Pilotprojekt auf der Insel habe man in Abstimmung mit der Gemeinde, die die restlichen Kosten übernimmt, die Grundschule Karlshagen ausgewählt.

Neben laufenen Aktivitäten in Sachen Begabtenförderung soll laut Achterkerke auch die Unterstützung der Abschlussklassen der Usedomer Förderschule fortgesetzt werden, indem den Jugendlichen eine Wochenendfahrt mit dem Besuch eines Stil- und Etikette-Kurses ermöglicht wird. Zudem wolle man auch weiterhin einen Preis – 2.500 € – für die beste Jugendarbeit im Ehrenamt vergeben. Neu ist indes das Vorhaben, jeder Grundschulklasse auf der Insel eine Waldaktie zu schenken, so dass die Schüler jeweils sechs Bäume im Klimawald bei Damerow pflanzen können.

Achterkerke hofft indes, dass sich mit der Eweiterung der Aktivitäten auch verstärkt Insulaner für die Mitgliedschaft im Freundeskreis für die Stiftung finden. Denn die Achterkerke-Stiftung sei eine Bürgerstiftung: „Die Leute sollen merken, dass es auch ihre Stiftung ist und dass sie auf diese Weise etwas bewirken können.“ (14/08/09; Quellen: NDR und Nordkurier)

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