topad


Akteure & Konzepte

Projekte & Programme

Wie Kommunen Alkoholmissbrauch vorbeugen können

Wie können Kooperationsstrategien von Städten und Gemeinden bei der Alkoholprävention aussehen? Um dieses Thema geht es auf einer bundesweiten Fachkonferenz am 29./30. Oktober 2013 in Düsseldorf. Veranstalter sind die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und die Landeskoordinierungsstelle Suchtvorbeugung NRW ginko Stiftung (ginko).

“Immer häufiger verlagert sich der Konsum von Alkohol, vor allem wenn es um exzessives Trinken geht, in die Öffentlichkeit. Viele Städte und Gemeinden stehen vor der Herausforderung, effektive Präventionsstrategien zu entwickeln und zu implementieren“, erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. Die bundesweite Fachkonferenz bietet den Akteuren aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern die Möglichkeit, Best Practice kennenzulernen, sich auszutauschen und Netzwerke auf- und auszubauen.

Bei der Konferenz werden unter anderem die Ergebnisse eines dreijährigen Modellprojekts vorgestellt, das im Rahmen der BZgA-Kampagne “Alkohol? Kenn dein Limit” von der ginko Stiftung in NRW initiiert wurde. Das Projekt “GigA – Gemeinsam initiativ gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen” hatte zum Ziel herauszufinden, welche Strukturen für eine gute Vernetzung der Akteure vor Ort erforderlich sind, um ein wirkungsvolles Gesamtkonzept zur Vorbeugung von Alkoholmissbrauch zu entwickeln. Darüber hinaus galt es zu klären, wie eine örtliche Vernetzung dauerhaft gestaltet werden kann und welche Möglichkeiten es gibt, erfolgreiche Modelle auf andere Kommunen zweckmäßig zu übertragen. Die Fachkonferenz setzt bei dieser Fragestellung an und zeigt an praktischen Beispielen, wie Kooperations- und Kommunikationsstrategien in der kommunalen Alkoholprävention optimal eingesetzt werden.

“GigA hat gezeigt, dass sich die Wirksamkeit kommunaler Alkoholprävention durch vernetzte kontinuierliche Präventions- und Interventionsprogramme erheblich steigern lässt”, so Dr. Hans-Jürgen Hallmann, Landeskoordinator für die Suchtvorbeugung in Nordrhein-Westfalen und Vorstand der ginko Stiftung für Prävention.

Eine Dokumentation der Fachkonferenz wird voraussichtlich Anfang 2014 erscheinen.

(28.10.2013 | Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Zur Übersicht "Akteure & Konzepte // Projekte & Programme"