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Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung

Die VolkswagenStiftung und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützen sieben Forschergruppen mit 12,2 Mio. € für Projekte zu allen relevanten Themenfeldern nachhaltiger Entwicklung: Ökologie, Wirtschaft, Bildung und Soziales.

15 aus insgesamt 50 vorausgewählte Antragsteller wurden zum Auswahlkolloquium am 19. und 20. Oktober 2015 ins Tagungszentrum Schloss Herrenhausen in Hannover eingeladen. Dort stellten sie sich im Anschluss an ihre Präsentationen nicht nur den Fragen der Fachgutachter, sondern auch dem Publikum.

Stiftung und Ministerium wollen mit diesem Begutachtungsverfahren mehr Transparenz bei der Vergabe von Fördergeldern schaffen und Bürgern Einblicke in aktuelle Forschungsfragen von hoher gesellschaftlicher Relevanz zu geben. Welche Projekte letztlich zur Förderung vorgeschlagen wurden, darüber entschied aber ausschließlich das Gutachtergremium, das nach der Veranstaltung in einer nicht-öffentlichen Sitzung tagte. Gefördert werden:

  • Universität Oldenburg, Technische Universität Braunschweig, Leuphana Universität Lüneburg: NEMo – Nachhaltige Erfüllung von Mobilitätsbedürfnissen im ländlichen Raum

  • Universität Vechta, Universität Göttingen, Leibniz Universität Hannover, Hochschule Osnabrück, Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik Quakenbrück: Bioökonomie 2.0: Innovationspotenziale von Nebenströmen der Lebensmittelverarbeitung

  • Universität Osnabrück, Hochschule Osnabrück, Freie Universität Berlin: Gestaltungskompetenz als Innovator für hochzuverlässige Organisationen im Gesundheitssystem

  • Leuphana Universität Lüneburg: Die Rolle der Hochschulen in der Ausbildung von Schlüsselakteuren für die Nachhaltigkeitstransformation

  • Technische Universität Braunschweig, Leibniz Universität Hannover: Metapolis – Eine inter- und transdisziplinäre Plattform für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt-Land-Beziehungen in Niedersachsen

  • Universität Göttingen, Leibniz Universität Hannover: Nachhaltigkeit als Argument: Suffizienz, Effizienz und Resilienz als Parameter anthropogenen Handelns in der Geschichte

  • Universität Göttingen: “Diversity Turn” in Land Use Science: Die Bedeutung sozialer Diversität für nachhaltige Landnutzungsinnovationen am Beispiel des Vanilleanbaus in Madagaskar

Die Förderumfänge der einzelnen Projekte liegen zwischen 1,0 und 2,8 Mio. €. Die Laufzeiten betragen drei bis vier Jahre.

(4.11.2015 | Quelle: VolkswagenStiftung)

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