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Zehn kostbare Gemälde kehren nach Sanssouci zurück
Eine "spektakuläre Rückführung von Kriegsverlusten" in die Bildergalerie von Schloss Sanssouci in Potsdam hat die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) am Montag gemeldet. Die Stiftung habe über ein Berliner Auktionshaus zehn kostbare Gemälde aus Privatbesitz zurückerhalten, die bis 1942 ihren Platz in der Bildergalerie von Sanssouci hatten und seit 1945 als verschollen galten. Dazu gehörten Meisterwerke von Antoine Pesne, Jean Raoux und aus der Werkstatt von Peter Paul Rubens.
Die Stiftung wird die Gemälde am Donnerstag (24. Juni, 11.30 Uhr) bei einer Pressekonferenz vorstellen. Dabei werden Generaldirektor Hartmut Dorgerloh, Sammlungsdirektor Samuel Wittwer sowie Gemäldekustodin Alexandra Bauer Auskunft zu den Werken geben.
Die zehn Gemälde sind bis Mitte Oktober in einer Sonderpräsentation in der Bildergalerie Sanssouci zu sehen, bevor sie restauriert und ab 2011 in die Schau des Kabinetts integriert werden.
Die Gemäldegalerie von Sanssouci präsentiert in prachtvoll geschnitzten und vergoldeten Rahmen die Gemälde der Sammlung des Königs Friedrichs II.. Das Gebäude ist nach Angaben der SPSG der älteste erhaltene fürstliche Museumsbau in Deutschland. Es wurde im Auftrag des Königs zwischen 1755 und 1764 nach Plänen von Johann Gottfried Büring errichtet.
Neben Gemälden aus der ursprünglichen Sammlung des Königs sind dort auch Bilder aus anderen preußischen Schlössern zu sehen. Zu den wichtigsten Werken zählen Caravaggios «Ungläubiger Thomas», Anton van Dycks «Pfingsten» und die Werke von Peter Paul Rubens.
Die Bildergalerie ist von Mai bis Oktober dienstags bis sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet drei, ermäßigt 2,50 €. (22/06/10; Quelle: SPSG)



