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ZEIT-Stiftung verteilt Fördermittel neu

Das Kuratorium der Stiftung hat in seiner Herbstsitzung Fördergelder in Höhe von insgesamt 15,1 Mio. € bewilligt und dabei auch neue Akzente gesetzt.

Der Löwenanteil entfällt auf die Bucerius Law School, deren Betrieb die ZEIT-Stiftung mit jährlich bis zu 8 Mio. € sicherstellt. Sie sorgt im Jahr 2015 außerdem dafür, dass die Gebäudefassaden an der Jungiusstraße und der Marseiller Straße restauriert werden, wofür allein rund 500.000 € aufgewendet werden.

Das Bucerius Kunst Forum wird auch im kommenden Jahr ein erstklassiges Ausstellungsprogramm mit “Miró. Malerei als Poesie”, “Über Wasser” als Thema der Fotografie und “Von Poussin bis Monet. Die Farben Frankreichs” zeigen. Immer stärker entwickelt es sich zu einem Forum, das bei den zahlreichen abendlichen Veranstaltungen alle künstlerischen Gattungen anspricht. Die Stiftung ermöglicht den Betrieb des Bucerius Kunst Forums mit jährlich bis zu 2,5 Mio. €.

Ferner wird die ZEIT-Stiftung im Rahmen ihrer Reihen zu Problemen von Global Governance im Jahr 2015 verstärkt Vortrags- und Diskussionsrunden in Berlin und in Hamburg anbieten, vor allem zu Themen der Außen- und Sicherheitspolitik wie zur demographischen Entwicklung.

Mit dem “Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit” und der Erschließung der “Bibliothek der Jüdischen Gemeinde Hamburg” unterstützt die ZEIT-Stiftung zwei markante Projekte mit jeweils 100.000 €:

Das “Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit” entsteht am Institut für Historische Musikwissenschaft der Universität Hamburg. Die auf zehn Jahre angelegte Langzeit-Edition ist mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft und weiteren Drittmittelgebern sehr weit fortgeschritten und soll nun möglichst bald zum Abschluss gebracht werden.

Bei der Erschließung und Restaurierung der Bibliothek der Jüdischen Gemeinde Hamburg handelt es sich um ein Projekt der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Schon in den zurückliegenden Jahren hat die ZEIT-Stiftung im Rahmen ihrer Kulturförderung auf Bibliotheken und auf den Erhalt vom Zerfall bedrohter Schriften geachtet. Hier handelt es sich nun um einen Bestand, der für das kulturelle Gedächtnis des Judentums in der Hansestadt und für deren kulturelles Gedächtnis bedeutend ist.

(26.11.2014 | Quelle: ZEIT-Stiftung)

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