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Zweiter restaurierter Stummfilmklassiker

Erst "Metropolis", jetzt "Die Nibelungen": innerhalb von nur wenigen Monaten wird jetzt zum zweiten Mal ein Stummfilmklassiker von Regisseur Fritz Lang in einer neu restaurierten Fassung erstmals gezeigt. Am 27. April erlebt das fünfstündige Werk «Die Nibelungen» seine Welturaufführung in der Deutschen Oper Berlin, wie die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung am Freitag in Potsdam mitteilte.

Demnach handelt es sich um das bislang umfangreichste und mit rund 750.000 € teuerste Restaurierungsprojekt der Stiftung. Das Material stammt unter anderem aus New York, Moskau, Mailand und Los Angeles.

Die zweiteilige Verfilmung des mittelhochdeutschen Nibelungenliedes – Siegfried und Kriemhilds Rache – gehört zu den monumentalen Produktionen des Weimarer Kinos. Dieser Meilenstein der Filmgeschichte überwältigt auch heute noch durch seine Kombination von visuellen Effekten, monumental stilisierten Kulissen und opulent inszenierten Kampfszenen. Dieses epochale Film- und Musikwerk wurde von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung für Aufführungen mit großem Orchester bearbeitet. Weltweit fand eine umfassende Recherche aller verfügbaren Filmmaterialien statt. Als Ergebnis der aufwändigen Restaurierungsarbeiten werden für beide Teile je eine brillante, original eingetönte Vorführkopie im 35-mm-Format hergestellt.

Die restaurierte Fassung von “Metropolis” war bei der Berlinale im Februar vorgestellt worden.

“Lesen Sie auch Stiftung&Sponsoring” Ausgabe 1/2010 mit dem Schwerpunktthema “Bilder in Bewegung – Filme in Kommunikation und Förderung” (10/04/10)

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