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Sozial engagieren ja - aber wo?
Eine deutschlandweite Umfrage unter Studenten zwischen 19 und 33 Jahren hat ergeben, dass 82 % der Befragten dazu bereit wären, sich sozial zu engagieren. Allerdings sagt jeder zweite, der einen Teil seiner Freizeit für eine ehrenamtliche Tätigkeit opfern würde, dass er Schwierigkeiten hat, die richtige Organisation zu finden. Der Bruttosozialpreis soll Abhilfe schaffen. Anmeldungen sind noch bis morgen möglich.
18 % der Befragten finden keine Organisation so gut, dass sie sich bei ihr engagieren würden und 32 % haben bereits ein Ehrenamt übernommen. Engagierte Studenten begeistern sich meistens für humanitäre Themen wie Kinderarmut und Menschenrechte (47 %), 10 % setzen sich für die Belange der Umwelt ein, jeweils 7 % machen Politik für die eigene Hochschule oder bei Attac. 24 % der befragten Studenten fühlen sich von überhaupt keinem Thema angesprochen.
Der Bruttosozialpreis bietet jedes Jahr Studenten die Möglichkeit, Non-Profit-Organisationen kennen zu lernen. Die jungen Kreativen sollen professionelle Marketing-Konzepte entwickeln und den NPO neue Perspektiven eröffnen. 2009 nehmen unter anderem die Organisationen “Reporter ohne Grenzen”, “Welthungerhilfe”, “Deutsche Kinderhilfswerk”, die “DLRG Schleswig-Holstein”, “Diakonie Katastrophenhilfe”, “Gesicht zeigen!” und die “German Toilet Organization” teil.
Noch bis zum Beginn des Workshop-Wochenendes am 6. November können sich Studenten für die Teilnahme am BSP bewerben.Pressevertreter sind herzlich eingeladen, persönlich die kreative Stimmung auf dem UdK-Campus zu erleben und an dem angeregten Gedankenaustausch teilzunehmen. Anmeldung per E-Mail an frank.brenner@bruttosozialpreis.de erbeten. Der Workshop findet vom 6.11.09, 14 Uhr, bis zum 8.11.09, 16:30 Uhr in der Universität der Künste, Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin-Charlottenburg statt. (05/11/09)



