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Daimler und Henkel legen Streit über Formel-1-Sponsoring bei

Die Differenzen über einen Sponsorenvertrag von Henkel für das neue Formel-1-Team von Mercedes-Benz seien "einvernehmlich ausgeräumt worden", teilten beide Unternehmen am Dienstag in Stuttgart und Düsseldorf mit. Auf gegenseitige Ansprüche werde verzichtet, alle gerichtlichen Schritte würden beendet. Über Details der Übereinkunft sei Stillschweigen vereinbart worden.

Der Autobauer und der Konsumgüterkonzern waren in den vergangenen Monaten aneinandergeraten, da der Mercedes-Rennstall Brawn GP Gelder aus einem von einem Henkel-Mitarbeiter abgeschlossenen Sponsorenvertrag forderte. Henkel sieht sich selbst als Opfer eines mutmaßlichen Betrugsfalls des ehemaligen Manager, der über eine Briefkastenfirma einen Sponsoring-Vertrag in Höhe von 90 Millionen Euro mit Brawn abgeschlossen haben soll. Nachdem das Team Brawn im Herbst von Henkel die Zahlung einer ersten Tranche forderte, klagte der Düsseldorfer Konzern, der eine solche Abmachung bestreitet. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen ehemaligen Manager aus der PR-Abteilung von Henkel, der bereits seit längerem wegen eines weiteren Betrugsverdachts im Visier der Fahnder ist. (28/12/09; Quelle: Pressemeldung Henkel)

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