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Kritik am Schaeffler-Engagement bei Bayern München
Ab der kommenden Saison werde man für fünf Jahre lang als Classic-Sponsor den deutschen Rekordmeister unterstützen, teilte die Schaeffler-Spitze vor kurzem mit. Und zwar gemeinsam mit der Continental AG, deren Übernahme Schaeffler bekanntlich wirtschaftlich noch lange nicht verdaut hat. Conti liefert unter anderem Reifen für die Audi-Dienstautos der Stars. Bei der Belegschaft des Unternehmens komme das Sponsoring gar nicht gut an, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.
In der Krise habe man die „Mitarbeiter bluten lassen“ und sei auch heute noch gegenüber der Belegschaft „geizig wie eh und je“. Das Sponsoring lassen „die Emotionen hochkochen“ und die Gemüter seien erhitzt, heißt es unter Bezugnahme auf einen namentlich nicht genannten Vertreter der IG Metall. Einerseits fordern Betriebsrat und Gewerkschaft seit Jahren vergeblich finanzielle Beteiligung am Erfolg in guten Jahren, heißt es in dem Zeitungsbericht, andererseits wird generell an der Sinnhaftigkeit von Sportsponsoring durch einen Wälz- und Kugellagerhersteller gezweifelt. (11/08/10; Quelle: Süddeutsche Zeitung)



