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Mirko Slomka: „Spaß am Studium, gemeinsam Probleme lösen“
Überraschungsgast im Audimax: Mirko Slomka, Fußballtrainer von Hannover 96, begrüßte rund 1.900 Studienanfänger an der Stiftung Universität Hildesheim. Über 80 Tutoren – Studierende aus höheren Semestern – begleiten die Erstsemester beim Studieneinstieg. An der Stiftung Universität Hildesheim haben sich im Vergleich zum Vorjahr rund 20 % mehr Studienanfänger eingeschrieben. Die Universität erreicht in diesem Jahr die Gesamtzahl von rund 6.000 Studierenden.

Studienbeginn in Hildesheim: Hannah Lesser (Studienanfängerin, Bachelor Psychologie, 21 Jahre, aus Hamburg); Godje Hansen (Studienanfängerin, Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, 22 Jahre, aus Bad Oldeslohe bei Lübeck), Mirko Slomka (Fußballtrainer, Hannover 96), Max Rehbein (Studienanfänger, Lehramt Englisch und Geographie) und Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich im Gespräch. Foto: Stiftung Universität Hildesheim
„Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Genießen Sie das. Sie werden auch vor Problemen stehen – gehen Sie Aufgaben gemeinsam an“, sagte Überraschungsgast Mirko Slomka, Fußballtrainer von Hannover 96. Der gebürtige Hildesheimer ermutigte die Studienanfänger: „Durchbeißen! Bringen Sie Ihr Studium zu Ende.“ Zuvor hatte Slomka die Sportanlagen der Stiftungsuniversität besichtigt. „Ich habe Mathematik und Sport auf Lehramt bis zum Abschluss studiert – und bin Fußballlehrer geworden“, erzählte Slomka.
Auch der AStA und das StuPa wandten sich an die Neulinge: „Wer euch im Studium unterstützen wird? Wir! Wir sind die Lösung für eure Probleme.“ Anastasia Rylnikov, Cathleen Tischoff, Andreas Marx und André Vespermann ermutigten die Erstsemester, sich in Fachschaften und Gremien zu engagieren.
Insbesondere die Begleitung in der Studieneingangsphase wurde in Hildesheim zum Start des Wintersemesters professionalisiert. Rund 80 Tutoren – Studierende aus höheren Semestern – aus allen Fachbereichen begleiten die Erstsemester beim Einstieg in das Studium und den Universitätsbetrieb. Eine von ihnen ist Anna Siekiera. „Die Arbeit als Erstsemestertutorin ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Relativ schnell nach meiner eigenen Einführungswoche war mir klar: Den nächsten Erstsemestern will ich auch helfen“, erzählt sie. Ob sich die Fragen der Studienanfänger in den vergangenen Jahren geändert haben? „Ich kann kaum Unterschiede feststellen. Studienanfänger bleibt Studienanfänger. Ich glaube, die Ängste und Sorgen sind da bei jedem gleich, egal ob er 80 oder 17 ist. Fragen rund um den Stundenplan und das Anmeldeprozedere sind immer ähnlich“, sagt die Masterstudentin. „Ziel des Erstsemestertutoriums (EST) ist es, den Übergang von der Schule in die Hochschule zu erleichtern und vor allem eine Ansprache auf Augenhöhe sicherzustellen”, betont Martin Scholz, Leiter der Zentralen Studienberatung, und ergänzt: „Die vielen Informationen müssen sortiert werden, insbesondere in den ersten Tagen. Ein Beispiel ist die Stundenplangestaltung. Gerade hier können die Studienanfänger von den Erfahrungen der älteren Studierenden profitieren.”
Selbst jetzt, am Ende ihres Masterstudiums, kann sich Anna Siekiera sehr gut daran erinnern, wie sie sich in den ersten Wochen an der Universität gefühlt hat. „Ich war froh zu wissen, dass es Ansprechpartner gibt, die mir sagen können, wo ich welche Information erhalten kann. Dieses Gefühl möchte ich auch den Studienanfängern geben“, erzählt sie und macht sich auf den Weg zur Stundenplanberatung. (18/10/11; Quelle: Stiftung Universität Hildesheim)



