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Neue Wege gehen: Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer besucht das HITS

Die Entstehung des Universums, reißfeste Spinnenseide, umfangreiche Datenbanken und Proteine in 3D: Über all diese Dinge informierte sich die neue baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) jetzt bei ihrem Besuch des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien (HITS). Dort traf sie SAP-Mitgründer und Stifter Klaus Tschira und sprach über neue Wege, wie wissenschaftliche Forschung organisiert und gefördert werden kann.

Im Gespräch über Wissenschaft und Forschung (v.l.n.r.): Ministerin Theresia Bauer (Mitte) und die beiden HITS-Geschäftsführer Andreas Reuter (links) und Klaus Tschira Foto: Bernhard Kreutzer / HITS

Seit kurzem ist Theresia Bauers berufliches Zentrum nicht mehr Heidelberg, sondern Stuttgart. Den Verbindungen zur hiesigen wissenschaftlichen Welt hat dies jedoch nicht geschadet, ganz im Gegenteil: Nach ihrem Besuch bei der Jahresfeier der Heidelberger Akademie der Wissenschaften Ende Mai kam die neue baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst am 17. Juni erneut nach Heidelberg.

Dieses Mal führte der Weg zum Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS), das in verschiedenen Bereichen der Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik Grundlagenforschung zur Interpretation der sehr rasch wachsenden Menge experimenteller Daten betreibt.
Die Leiter der Forschungsgruppen präsentierten der Ministerin ihre Forschungen, die ein weites Spektrum an Themen abdecken: Vom Molekül zum Universum, von Spinnenseide zu wissenschaftlichen Datenbanken. Theresia Bauer zeigte sich von der thematischen Vielfalt beeindruckt und lobte das Engagement der Klaus-Tschira-Stiftung, die durch ihre Grundfinanzierung den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gute Bedingungen für ihre Forschungen in „wichtigen Zukunftsfeldern“ ermögliche.

Im Gespräch mit den Geschäftsführern Dr. h.c. Klaus Tschira und Prof. Dr.-Ing. Andreas Reuter ging es vor allem um interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung: „In vielen wissenschaftlichen Disziplinen spielt die Verarbeitung und Strukturierung großer Datenmengen eine entscheidende Rolle und führt oft zu neuen Erkenntnissen“, so die Ministerin. Besonders erfreulich sei daher die enge Kooperation des HITS mit der Universität Heidelberg und anderen Hochschulen des Landes. Ebenfalls wurde diskutiert, wie der Dialog zwischen verschiedenen Fachrichtungen gefördert und in der wissenschaftlichen Ausbildung und Forschung neue Wege gegangen werden könnten – getreu dem Leitspruch des HITS: „Think Beyond the Limits!“. (22/06/11; Quelle: HITS)

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