Organisation & Kommunikation

Nachrichten

Tent Foundation engagiert sich im Kampf gegen internationale Flüchtlingskrise

Airbnb, IKEA Foundation, LinkedIn, MasterCard, UPS und Western Union: Die Big Player engagieren sich gemeinsam im Kampf gegen Flucht und Vertreibung. Als Partner der Tent Foundation konzentrieren sie ihre Ressourcen zur Bewältigung und Lösung der internationalen Flüchtlingskrise.

„Wenn wir den mehr als 60 Millionen Flüchtlingen weltweit Hoffnung und Chancen geben wollen, kann dies nicht nur durch Regierungen und nichtstaatliche gemeinnützige Organisationen geschehen“, ist der Unternehmer und Gründer der Tent Foundation, Hamdi Ulukaya, überzeugt.

Unternehmen verfügen über entscheidende Ressourcen zur Bewältigung der Flüchtlingskrise

Nach seiner Ansicht fällt „Unternehmen und Innovatoren eine entscheidende Rolle zu“. Dabei geht es mehr als um Hilfe. Die Unternehmen verpflichten sich, in den Aufbau unserer globalen Kapazitäten zu investieren, um einen spürbaren humanitären Wandel herbeizuführen”, so Ulukaya weiter.

Per Heggenes, CEO der IKEA Foundation, ergänzt hierzu: „Ich freue mich auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Tent Foundation, um die Talente und Kapazitäten der ständig wachsenden Anzahl von Unternehmen zu nutzen, die auf die Flüchtlingskrise reagieren. Durch die Unterzeichnung der Tent-Erklärung verpflichten wir uns zudem, andere unternehmerische Führungskräfte zu mehr Aktivität anzuregen”.

Die Tent Foundation zielt in der Zusammenarbeit mit Regierungen und humanitären Organisationen darauf ab, die Notlagen der 60 Millionen Vertriebenen weltweit zu beenden. Ferner soll unternehmerisches Denken und sektorenübergreifende Innovationen für die Lösung der Flüchtlingssituation nutzbar gemacht werden. Gerade der Privatsektor soll Erfindungskraft, Ressourcen und Unternehmergeist nutzen, um die Strukturen humanitärer Hilfe zu stärken und mit dazu beitragen, die Flüchtlingskrise zu beenden.

Informationen zur Tent-Erklärung

Mit der Tent-Erklärung verpflichten sich unternehmerische Führungskräfte aus der ganzen Welt, mit messbaren Handlungen unter Nutzung ihrer Ressourcen das Leben von Flüchtlingen und deren Gastregionen weiter zu verbessern, und zwar durch eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen:
• Direkte Spenden oder Bereitstellung von Dienstleistungen oder entsprechender Materialien (wie Hilfsgüter, logistische und rechtliche Dienstleistungen und Internetzugang), die Experten für humanitäre Fragen in Camps, Krisengebieten, Behelfsunterkünften oder Neuunterkünften als dringend notwendig ansehen.
• Schaffung von Stellenangeboten für Flüchtlinge, darunter Schulungen und Sprachunterricht für Flüchtlinge und Gastregionen mit Problemen.
• Gestaltung von Lieferketten indem Partner angeregt werden, Produkte
und Dienstleistungen von Unternehmen zu beziehen, die Flüchtlinge beschäftigen, Gemeinschaften unterstützen, die Flüchtlinge aufnehmen oder Ursachen der Flucht bekämpfen.

Die ersten Unterzeichner der Tent-Erklärung vertreten eine Palette von Branchen und Regionen und werden formell am 20.1. 2016 auf dem Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums vorgestellt. Dort nimmt Ulukaya gemeinsam mit dem deutschen Vizekanzler Sigmar Gabriel sowie dem schwedischen Ministerpräsident Stefan Löfven an der Podiumsdiskussion “Von Migration zur Integration” auf dem World Economic Forum teil.

Airbnb, IKEA Foundation, LinkedIn, MasterCard, UPS und Western Union sind allerdings nur die ersten Partner. Bis Mitte 2016 sollen bis zu 100 weitere Partner hinzukommen.

Rapit-impact grant zur Lösung der Flüchtlingskrise in Europa

Im selben Zug mit der Erklärung kündigt Tent zudem die geplante Vergabe von bis zu 20 sogenannten “rapid-impact grants” in einer Gesamthöhe von mindestens 1 Million US-Dollar an Gruppen und Einzelpersonen an, die sich der wachsenden Flüchtlingskrise in Europa, dem Mittleren Osten und darüber hinaus widmen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Tent Foundation: http://www.tent.org

Zur Übersicht "Organisation & Kommunikation // Nachrichten"