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Zweitägige Konferenz „Kunst und Management“ mit 100 Teilnehmern
Ganze zwei Tage lang hielten Studierende des Studiengangs „Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit-, Sportmanagement“ an der Hochschule Heilbronn, Reinhold-Würth-Hochschule am Campus Künzelsau eine Konferenz zum Thema „Kunst und Management“ ab. Im Fokus der von der Würth-Stiftung geförderten Veranstaltung, die Auftakt für eine „Künzelsauer Kulturmanagement Reihe“ ist, stand die Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Kulturmanagern sowie die Erwartungen an das Kulturmanagement der Zukunft.

Podiumsdiskussion Kunst und Managment, Von links: Ewald Karl Schrade, C. Sylvia Weber, Andreas Mölich-Zebhauser, Prof. Dr. Raphaela Henze, Steven Walter, Timo Wuerz, Prof. Dr. Dieter Haselbach Hochschule Heilbronn / Foto: Hochschule Heilbronn
Namhafte Referenten zu Gast – Kontroverse Diskussionen
Am nächsten Tag konnten weitere Gäste aus Kultureinrichtungen begrüßt werden, sodass die Teilnehmerzahl auf insgesamt 100 stieg. Nach aufschlussreichen Impulsvorträgen von namhaften Referenten wie dem Intendanten des Festspielhauses Baden-Baden Andreas Mölich-Zebhauser, dem Organisator und Initiator der „Art Karlsruhe“ Ewald Karl Schrade, dem Künstler Timo Wuerz, dem Veranstalter des Podium Musikfestivals Steven Walter und dem Kulturberater Prof. Dr. Dieter Haselbach wurde im Stil des „World Cafés“ begonnen, in wechselnden Arbeitsgruppen zu diskutieren. Dabei reichte das Themenspektrum vom Umgang mit anspruchsvollen Künstlern und ebensolchem Publikum über Arbeitsbedingungen in der Kreativwirtschaft bis hin zu neuen Fördermöglichkeiten für Kulturprojekte mithilfe des Internets.
Mit Blick auf das pfiffige Format, das die Veranstalter für die gesamte Konferenz erarbeitet hatten, und das insbesondere das gemeinsame Diskutieren und Netzwerken zwischen den Gästen, Praktikern und Studierenden ermöglichte, betonte Projektbetreuerin Prof. Dr. Raphaela Henze in ihrer Begrüßung, wie wichtig es ihr sei, dass die Studierenden frühzeitig in Kontakt mit erfahrenen Kulturmanagern kommen, um von und mit ihnen zu lernen. Den Abschluss des immer wieder durch Musikdarbietungen der Studierenden aufgelockerten Tages bildete eine Podiumsdiskussion, an der neben den Referenten auch C. Sylvia Weber von der Kunsthalle Würth teilnahm. Angeregt wurde über die Erwartungen an das Kulturmanagement der Zukunft diskutiert, besonders kontrovers ging es beim Thema Kulturfinanzierung zu: Während die eine Seite den eher „darwinistischen Ansatz der Überflüssigkeit öffentlicher Kulturförderung“ propagierte, waren andere skeptisch, ob sich Vielfalt und Qualität ohne staatliche Förderung aufrecht erhalten lassen.
Erfolgreiche Veranstaltung: Lob und Dank von den Gästen
„Zwei überaus erfolgreiche Tage für alle Beteiligten – insbesondere jedoch für unsere Studierenden“, resümiert Prof. Henze. „Zum einen haben sie Erfahrungen gesammelt, wie man eine Konferenz organisiert und durchführt, zum anderen haben sie von ihren Kollegen aus dem künstlerischen Bereich und von gestandenen Praktikern aus namhaften Kultureinrichtungen viele Anregungen für die eigene, zukünftige Arbeit erhalten. Das Ziel der Veranstaltung, Berührungsängste zwischen den Disziplinen abzubauen und erste gemeinsame Projekte auf den Weg zu bringen, wurde erreicht.“ Lob erreichte die Veranstalter auch von den eingeladenen Praktikern, die sich ausdrücklich für die aufschlussreichen Diskussionen und die gewonnenen, neuen Perspektiven bedankten. (26/01/12; Quelle: ots – Hochschule Heilbronn)



