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100 Jahre Bayer in Japan

Spende für langfristiges Wiederaufbauprojekt
Ausbau des Geschäfts angekündigt

Der Bayer-Konzern will sein Geschäft in Japan trotz der erschwerten Bedingungen nach der Erdbeben- und Flutkatastrophe ausbauen und den Umsatz auch in den kommenden Jahren weiter steigern. „Japan bleibt auch in Zukunft einer der weltweit attraktivsten Märkte für Bayer“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn Dekkers auf einer Pressekonferenz.

Bayer feiert in diesem Jahr das hundertjährige Bestehen seiner Tochtergesellschaft in Japan. Farbstoffe von Bayer wurden im Land bereits seit 1886 vertrieben, die offizielle Gründung der „Friedrich Bayer & Co. Japan“ erfolgte schließlich 1911. Dekkers betonte die Bedeutung Japans für das globale Geschäft des Konzerns: „Japan ist für uns mehr als nur ein Markt. Dieses Land ist bekannt für seine Innovationskraft und hat in den vergangenen Jahren wesentlich zur Entwicklung unseres weltweiten Geschäfts beigetragen.“

Dekkers sprach zudem der japanischen Bevölkerung und den 3.700 Bayer-Mitarbeitern im Besonderen seine Hochachtung für die Haltung aus, mit der das Land der Erdbeben- und Flutkatastrophe im März begegnet ist. Er äußerte sich optimistisch über die Zukunftsperspektiven des Landes: „Ich bin zuversichtlich, dass Japan sich nicht nur erholt, sondern dass das Land gestärkt aus dieser Katastrophe hervorgehen wird.“

Spende für langfristiges Wiederaufbauprojekt angekündigt

Am Ende der Pressekonferenz kündigte Dekkers eine Förderung der Bayer Cares Foundation von 700.000 € für ein langfristiges Wiederaufbauprojekt an. Nach dem Erdbeben hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bayer weltweit 300.000 € für die Opfer in Japan gespendet. Diese Summe hat der Konzern um 250.000 € aufgestockt. Zudem hat sich Bayer in Japan entschieden, die ursprünglich geplanten Feierlichkeiten zum Jubiläum angesichts der Ereignisse vom März zu reduzieren und die gesparte Summe von 150.000 € ebenfalls für die Erdebenopfer zu spenden. Die Gesamtsumme von 700.000 € wird nun für ein langfristig ausgelegtes Wiederaufbauprojekt in den betroffenen Gebieten zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus hatte Bayer nach der Katastrophe umfangreiche Soforthilfe geleistet. Zunächst spendete der Konzern 880.000 € an das japanische Rote Kreuz, um besonders schwer in Mitleidenschaft gezogene Gemeinden oder Einzelpersonen bei der Schadensbewältigung zu unterstützen. Zudem stellte das Unternehmen den japanischen Gesundheitsbehörden dringend benötigte Gesundheitsprodukte im Gesamtwert von rund 700.000 € zur Verfügung. Insgesamt belaufen sich die Bayer-Hilfsleistungen damit jetzt auf knapp 2,3 Mio. €. (10/10/11; Quelle: Bayer Stiftungen)

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