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Anlagestiftung Ethos widersetzt sich UBS-Anträgen
Die Anlagestiftung Ethos will die frühere UBS-Spitze um Marcel Ospel an der Generalversammlung noch nicht entlasten. Die Stiftung, der vor allem Pensionskassen angehören, lehnt auch den Bericht zu den Vergütungen für das Management ab. Dieser weise wesentliche Mängel auf und respektiere die Best Practice nicht. Insbesondere werde das Vergütungssystem, wie es der letzten UBS-Generalversammlung zur Abstimmung vorgelegt wurde, nicht eingehalten. Ethos werde auch gegen die Entlastung der Organe stimmen, da diese die Verantwortung für die beträchtlichen Verluste der letzten Jahre trügen.
2009 sei neben dem bestehenden Bonusplan und dem langfristigen Beteiligungsplan ein zusätzlicher Plan zur Aktienzuteilung eingeführt worden. Mit dem aktuellen Vergütungssystem seien die Lehren aus der Vergangenheit nicht gezogen worden, kritisiert Ethos weiter. So kassiere der Co-Chef der Investmentbank in den USA 13,2 Mio. US-$. Davon entfielen 95 % auf variable Vergütungen. Dabei habe die Investmentbank einen Verlust von 6 Mrd. SFr ausgewiesen.
Außerdem teilte die Stiftung mit, sie werde der Wahl von Wolfgang Mayrhuber in den Verwaltungsrat von UBS nicht zustimmen, da er neben seiner CEO-Funktion bei Lufthansa bereits vier wichtige Verwaltungsratsmandate bei börsenkotierten Unternehmen in Deutschland und den USA innehabe, so bei BMW, Munich Re, Fraport und Heico Corp. (22.03.10)



