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Aus für die Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland

Die zahlungsunfähige Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland wird nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens ab Anfang April ihre Arbeit einstellen. Davon betroffen sind auch die MUS-E-Projekte in mehreren Schulen Deutschlands - lediglich im Saarland kann das Programm fortgeführt werden, wie die Stiftung am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Dieser Schritt sei nötig, weil die Bezirksregierung Düsseldorf die Beleglisten der ausstehenden Fördergelder derzeit noch prüfe. Ein Abschluss der Prüfung sei nicht vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu erwarten.

Eine “positive Fortführungsprognose” gebe es angesichts der Ungewissheit des Prüfungsergebnisses nicht, hieß es. Das von der Stiftung betreute Projekt MUS-E, das in den meisten Schulen derzeit ruht, kann deshalb nicht fortgeführt werden. Eine Ausnahme bildet das Projekt im Saarland, das derzeit weiterläuft und dessen Finanzierung eigenständig ist. Bei MUS-E erarbeiten mehr als 230 Künstler aller Kunstformen (Tanz, Theater, Musik und Bildende Kunst) in 645 Grundschulklassen mit über 16.000 Schülern und deren Lehrern gemeinsame Projekte. (24/03/11; Quelle: Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland)

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