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Bucerius Law School weiht ausgebautes Dachgeschoss ein

Die Bucerius Law School entwickelt ihre Exzellenz in der Lehre fort: Im parallel zur Marseiller Straße verlaufenden Ostflügel des historischen Hauptgebäudes wurde gestern der ausgebaute Dachboden eingeweiht. Im neuen Dachgeschoss befinden sich 22 studentische Arbeitsgruppenräume, die zur Gruppenarbeit insbesondere in der Examensvorbereitung genutzt werden. Die Nutzfläche beträgt 572 Quadratmeter, die Umbaukosten belaufen sich auf knapp 1,3 Mio. €. Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius hat als Eigentümerin des Gebäudes diese Summe in den Hochschulbau investiert, um den Studierenden der Bucerius Law School, die im jüngsten CHE-Ranking wieder als beste juristische Fakultät ausgezeichnet wurde, exzellente Studienbedingungen zu bieten und den Vorsprung der Hochschule weiter auszubauen.

Einweihung des ausgebauten Dachgeschosses der Bucerius Law School am 6.9.2011: (v.l.n.r.) Michael Berndt, Dr. Henneke Lütgerath, Prof. Dr. Dres. h.c. Karsten Schmidt, Prof. Dres. h.c. Manfred Lahnstein, Jürgen Holler, Dr. Hariolf Wenzler, Prof. Dr. Michael Göring, Konstantin Kleine

Dr. Hariolf Wenzler, Geschäftsführer der Bucerius Law School: “Moderne Hochschulen investieren in die Ausstattung für gute Lehre. Das sind insbesondere Räume für kleine Gruppen und eine intensive Betreuung durch Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter. Die Bucerius Law School ist mit ihrem ,Zentrum für juristisches Lernen’ hier bereits führend und baut diese Position mit Hilfe der ZEIT-Stiftung weiter aus. Sie leistet damit einen sichtbaren Beitrag zur Weiterentwicklung des Wissenschaftsstandorts Hamburg.”

Das heutige Hauptgebäude der Bucerius Law School wurde 1908/1915 von Albert Erbe für die Botanischen Institute und das Botanische Museum der Freien und Hansestadt Hamburg errichtet. Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius erwarb Haus und Grundstück im Jahr 1999 von der Stadt, um es für ihre im Jahr 2000 gegründete Bucerius Law School umzubauen. Die ZEIT-Stiftung stellte gleichzeitig für die bisherigen dort untergebrachten botanischen Institutionen Fördergelder für eine alternative Unterbringung zur Verfügung. Der Campus wurde in den folgenden Jahren um zwei Neubauten erweitert (Architekt: Jan-Oliver Meding): Ende 2003 das Auditorium maximum, ein Solitär am östlichen Ende des Campus, direkt gegenüber des gartenseitigen Haupteingangs des Altbaus, sowie im Herbst 2007 das Bibliotheksgebäude (“Deutsche Bank Hall”), das als Verlängerung des Ostflügels des Bestandsgebäudes errichtet wurde und mit ihm durch eine Brücke verbunden ist. (08/09/11, Quelle: Bucerius Law School, Hochschule für Rechtswissenschaft gGmbH)

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