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Bundeswirtschaftsminister besucht die Stiftung Bauhaus Dessau
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, besucht am 17. Februar die Stiftung Bauhaus Dessau. Stiftungsdirektor Philipp Oswalt wird ihn über die Aufgaben und Perspektiven des Hauses informieren, ihm die Pläne für ein neues Besucherzentrum vorstellen und ihn anschließend durch die aktuelle Ausstellung „Kurt Kranz – Programmierung des Schönen“ führen.
Der FDP-Politiker wird auch die Dauerausstellung „Werkstatt der Moderne“ besichtigen und sich über das aktuelle Bauhaus Kolleg informieren, das sich derzeit mit einem frühen Fall der internationalen Moderne in Städtebau und Architektur beschäftigt: den Satelliten des transnationalen Schuhunternehmens Bata. Dem mährischen Schuhfabrikanten Thomas Bata war Effizienz ein allgemeingültiger Maßstab – von der Organisation der Arbeitsabläufe bis hin zur Architektur der Stadt Zlín, in der sich die Bata-Zentrale befand. Die 25 internationalen Teilnehmer des Bauhaus Kollegs untersuchen Batas globale Expansion anhand der Satellitenstädte Batanagar in Indien und East Tilbury in Großbritannien.
Im Vorfeld seines Besuches sagte der Bundeswirtschaftsminister: „Die große kulturhistorische Bedeutung der Stiftung Bauhaus Dessau als Verwalterin des Bauhaus-Erbes steht außer Frage. Aber auch bei aktuellen Fragen der Stadtentwicklung gibt die Stiftung immer wieder wichtige Impulse. Und im Bereich der beruflichen Bildung ist das Bauhaus Kolleg mit seiner Postgraduiertenausbildung national und international zu Recht anerkannt und geschätzt.“ (14/02/10; Quelle: Stiftung Bauhaus Dessau)



