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Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung stellt sich vor
„Schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Familien bedürfen unserer dringenden Hilfe. Sie ist lebendiger Ausdruck für ein soli-darisches Miteinander in unserer Gesellschaft “, so Dr. Birgit Weih-rauch, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Hospiz- und PalliativStif-tung, die sich heute der breiten Öffentlichkeit vorstellt. „Die Stiftung will einen Teil der Verantwortung übernehmen und dafür Sorge tragen, dass das Bewusstsein der Gesellschaft für das Leid der schwerstkranken und sterbenden Patientinnen und Patienten, ihrer Familien und Freun¬de steigt“, so Dr. Weihrauch weiter.
80 000 Ehrenamtliche und zahlreiche hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hospiz- und Palliativarbeit engagieren sich tag-täglich dafür, Menschen ein selbstbestimmtes Leben vor ihrem Tod zu ermöglichen. „Vieles in Deutschland muss aber noch getan werden für ein würdevolles Sterben. Hierfür brauchen wir dringend die Unters-tützung der Gesellschaft. Es zählt das Engagement jeder und jedes Einzelnen. Ich möchte Sie alle hier und heute dazu auffordern, die Stiftung zu unterstützen, damit wir den schwerstkranken und sterben-den Menschen und deren Familien in dieser schwierigen Lebensphase auch in Zukunft beistehen können“, appellierte Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a.D., die die Schirmherrschaft der Stiftung übernommen hat.
Die Stiftung wird zukünftig vielfältige Projekte initiieren, um die Hospiz- und Palliativarbeit weiter voran zu bringen. Schwerpunkt der Stiftung ist der Aufbau und der Betrieb der Deutschen Hospiz- und Pallia-tivAkademie. Sie soll die notwendige Basis bieten für eine fundierte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit. „Ich bin davon überzeugt, dass die Akademie, in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit zahlreichen, bereits bestehenden Einrichtungen in den Ländern, dazu beitragen wird, die Auseinandersetzung mit diesen Fragen in der breiten Öffent-lichkeit zu fördern und durch Fortbildung und Information die haupt- und ehrenamtlich Tätigen in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen,” so Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer von der Universität Gießen und Mitglied des Stiftungsrats.



