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Deutsche Klimastiftung offiziell ins Leben gerufen
Die Betreiber des Klimahauses in Bremerhaven haben am Mittwoch offiziell die Deutsche Klimastiftung ins Leben gerufen. Sie soll das Wissen über den Klimawandel in der Bevölkerung fördern. Es gebe einen Bedarf, über das Thema aufzuklären und es erlebbar zu machen, um sich auf den bevorstehenden Klimawandel vorzubereiten, sagte der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des Bremerhavener Klimahauses, Arne Dunker.

Foto: Klimahaus Bremerhaven
Mittelfristig sind außerdem der Aufbau einer Schule in Kanak im westafrikanischen Staat Niger und weitere Projekte in Planung. Gerade in dem vom Klimawandel stark betroffenen Niger müssten die Anpassungsmöglichkeiten an den Klimawandel besser vermittelt werden, sagte Dunker. «Anstatt zu wissen, wie man sich auf die Ausbreitung der Wüste und die damit verbundene Wasserknappheit und Migrationsströme vorbereitet, wird hier aber immer noch die französische Revolution gepaukt», kritisierte Dunker.
Der amerikanische Ökonom Dennis Meadows begrüßte die Gründung der Klimastiftung. Meadows, der mit seiner Studie «Grenzen des Wachstums» vor 30 Jahren die Basis für die heutige Nachhaltigkeitsdebatte gelegt hat, forderte, ein gemeinsames «Vokabular» zu entwickeln, um effektiv gegen den Klimawandel vorzugehen. «Kopenhagen war kein einmaliger Unfall. Das ist die Zukunft, wenn wir nicht lernen, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln», sagte Meadows mit Blick auf die gescheiterte Klimakonferenz in der dänischen Hauptstadt.
Laut Dunker beträgt das Grundvermögen der Stiftung 300 000 Euro. Man hoffe, Unternehmen und Organisationen für weitere Stiftungsmittel gewinnen zu können. (28/01/10; Quelle: Deutsche Klimastiftung)



