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Deutsche Palliativstiftung geht an den Start

Mit einem Stiftungskapital von 200.000 € ging gestern die Deutsche Palliativstifung an den Start. Vertreter des Vorstands mit dem Vorsitzenden Thomas Sitte nahmen während einer Feierstunde im Stadtschloss die Stiftungsurkunde des Kasseler Regierungspräsidiums entgegen. Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller drückte seinen Stolz über die Standortwahl der Stiftung aus.

Thomas Sitte, Vorstandsvorsitzender der Stiftung / Foto: Deutsche Palliativstiftung

„Das ist eine Ehre, aber auch eine Verpflichtung für die Stadt“. Der Kasseler Regierungsvizepräsident Hans Peter Conrad kam persönlich ins Stadtschloss, um Sitte in einem Festakt vor etwa 80 Gästen aus Medizin, Wirtschaft und Kommunalpolitik die Stiftungsurkunde zu überreichen.

„Schwerstkranken ein würdiges Leben bis zuletzt zu ermöglichen, ist ein unglaublich wichtiges Ziel“, sagte Conrad. „Für Ihre Initiative können und müssen wir Ihnen dankbar sein.“ Angesichts der demografischen Entwicklung werde diese Arbeit noch wichtiger werden.
„Wir wollen kein Goldesel sein, sondern ein Partner mit Expertise“, betonte Thomas Sitte. Die Stiftung wolle Forschung fördern, die Haltung der Gesellschaft gegenüber dem Sterben verändern sowie Patienten und Angehörige beraten. Bislang sammelte die Stiftung 200.000 €. Davon darf sie aber nur die Zinsen nutzen. „Wenn wir erfolgreich arbeiten wollen, sind wir auf weitere Spenden und Zustiftungen angewiesen“, sagte Sitte. (31/08/10; Quelle: Deutsche Palliativstiftung, dpa)

www.palliativstiftung.de

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