topad


Evangelische Kreditgenossenschaft (EKK) unterstützt „Wirtschaftsethik“-Fonds der Hanns-Lilje Stiftung mit einer Zustiftung von 10.000 €

Der Fonds fördert Projekte, die Verantwortliche aus Kirche, Theologie und Wirtschaft miteinander ins Gespräch bringen. „Dabei handelt es sich um gezielte Fortbildungen, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen mit wirtschaftsethischen Fragestellungen“, so Dr. Christoph Dahling-Sander, Geschäftsführer der Hanns-Lilje-Stiftung. „Als Kirchenbank steht die EKK in besonderer Verantwortung, innovative und ethisch vertretbare Projekte zu fördern und mitzutragen. Mit dieser Zustiftung wollen wir zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung beitragen“, erläutert Thomas Katzenmayer, Sprecher des Vorstandes der EKK, die Motivation der Bank.

Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise hätten zu einem Umdenken in der Gesellschaft und zu einem Wertewandel geführt. Der „ehrbare Kaufmann“ kehre wieder zurück in die Unternehmen. Damit erlebten auch traditionelle Werte wie Vertrauen und Moral wieder eine Renaissance. „Wir sind überzeugt davon, dass die geförderten Projekte des Stiftungsfonds entscheidend dazu beitragen werden, verantwortliches Handeln in allen Teilen der Gesellschaft zu verankern. Eine Entwicklung, die wir als Kirchenbank gerne unterstützen“, so Katzenmayer weiter.

„Wir freuen uns, dass den Unternehmen ethische Fragen in der Wirtschaft so wichtig sind. Der Fonds Wirtschaftsethik wurde im Frühjahr 2011 aufgelegt. Durch Zustiftungen umfasst er ein Kapital von mehr als 100.000 €“, berichtet Dr. Christoph Dahling-Sander. Beteiligt sind bisher die BÖAG Börsen AG Hannover, Evangelische Darlehnsgenossenschaft Kiel, Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel, Merck Finck & Co, Nord/LB, Sartorius AG, VGH, VHV AG, Volkswagen AG und Private. Die hannoversche Landeskirche wird dies mit 34.000 € bonifizieren, so dass der Fonds mit 136.000 € ausgestattet ist. Das Ziel sind 200.000 €.
(7/07/11; Quelle: Hanns-Lilje-Stiftung)

www.hanns-lilje-stiftung.de