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Family-Indizes an der Börse eingeführt

Gestern wurden Fami­li­en­un­ter­nehmen an der Börse Frank­furt unter zwei neuen Indizes geführt, den soge­nannten DAXplus® Family-Indizes. "Die Einführung der beiden Aktienindizes für Familienunternehmen ist keine finanzmarkttechnische Pirouette, sondern realwirtschaftliche Notwendigkeit“, so Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen zur heutigen Einführung der Börsenindizes DAXplus® Family und DAXplus® Family 30 an der Frankfurter Börse.

„Familienunternehmen sind wachstumsstark und daher auch hinsichtlich ihres Kurspotenzials höchst attraktiv“, so Heidbreder weiter. Das belegt auch die kürzlich veröffentlichte Studie der Stiftung Familienunternehmen, welche die Performance von börsennotierten Familienunternehmen untersucht hat. Im größten Marktsegment, dem CDAX, sind Familienunternehmen ein bedeutender und bislang unterschätzter Faktor: Mehr als 45% der hier notierten Unternehmen (exklusive der Finanztitel) sind Familienunternehmen und repräsentieren etwa ein Drittel der Marktkapitalisierung.

Wesentlicher Grund für die gute Performance von Familienunternehmen an der Börse ist das langfristige Wirtschaften. Familienunternehmen denken generationenübergreifend, nicht kurzfristig spekulativ. Trotzdem können sie in der Regel schnell reagieren, da Kapital, Kontrolle und/oder Führung in der Hand der Familie liegen. „Vorteile, die auch für private Investoren, Berufshandel und institutionelle Anleger jetzt noch besser zugänglich sind“, davon ist Heidbreder überzeugt, denn: „Börsennotierte Familienunternehmen vereinen die Vorteile des Kapitalmarkts mit den ihnen eigenen Erfolgsfaktoren.“ (05/01/10; Quelle Stiftung Familienunternehmen)

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