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Festveranstaltung im Schloss Bellevue anlässlich des 40-jährigen Bestehens der ZEIT-Stiftung

Am Donnerstag fand im Schloss Bellevue in Berlin die Festveranstaltung anlässlich des 40-jährigen Bestehens der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius statt. Bundespräsident Christian Wulff lobte in seinem Grußwort das Engagement der ZEIT-Stiftung für den Zusammenhalt der Gesellschaft: „Unsere Gesellschaft lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Einen großen Beitrag dazu leisten die Stiftungen. Sie sind Ausdruck eines lebendigen Bürgersinns.“

© ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius / Foto:David Ausserhofer

Zur Diskussion über „Schule und Migration – Schule und Vielfalt“ sagte der Bundespräsident: „Die Gestaltung von Migration und Integration spielt eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Gesellschaft. Der Beitrag der ZEIT-Stiftung zur Migrationsforschung und -debatte ist deshalb besonders erwähnenswert. Das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlicher kultureller Prägung muss ganz besonders im Blick sein. Wertekanon und Wertekonsens, Toleranz, Dialog, aber vor allem die Kenntnis voneinander spielen eine große Rolle.“

Nach einem Grußwort des Kuratoriumsvorsitzenden Prof. Dres. h.c. Manfred Lahnstein sprach Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt, der seit fast 30 Jahren dem Kuratorium der ZEIT-Stiftung angehört. „Unser Gemeinwesen braucht dringend echte Philanthropen und Mäzene und Stifter. Gemeinnützige Stiftungen leisten einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft – man könnte in manchem dieser Fälle von ‚sozialem Kapitalismus’ reden.“

Die unabhängige, gemeinnützige ZEIT-Stiftung versteht sich in diesem Sinne als Teil der Zivilgesellschaft. In ihrem tatkräftigen bürgerschaftlichen Engagement ist sie ihrem Stifter Gerd Bucerius verpflichtet: Sie will Wissen fördern, Kultur bereichern und Kompetenzen stärken. Breite Einmischung, eine streitbare Haltung und Bereitschaft zur Verantwortung machen die ZEIT-Stiftung aus.

Im Rahmen der Festveranstaltung sprach der britische Historiker Timothy Garton Ash über „Bürgergesellschaft, Freiheit, Europa“, beim anschließenden Podiumsgespräch „Schule und Migration – Schule und Vielfalt“ diskutierten Yasemin Karaka?o?lu, Duygu Murathanoglu, Manfred Prenzel, Faried Ragab und Michael Wüstenberg. (20/05/11; Quelle: ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius)

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