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Geld von DDR-Parteien für Stiftung Moritzburg

Die Verbesserung des Brandschutzes in der Stiftung Moritzburg in Halle kann mit Geld aus dem Vermögen der DDR-Parteien und Massenorganisationen finanziert werden. Die Landesregierung gab am Dienstag knapp 400.000 € für die Stiftung frei, teilte die Staatskanzlei in Magdeburg mit. Ende 2010 hatte das Kabinett schon 1,9 Mio. € dem Lehrerseminar der Franckeschen Stiftungen in Halle zugeteilt. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 2,3 Millionen Euro aus dem Topf nach Sachsen-Anhalt geflossen. Die übrigen knapp 39.000 € sprach die Regierung am Dienstag der Gedenkstätte Deutsche Teilung in Marienborn zu.

Foto: Gemeinde Moritzburg

Die Brandschutzmängel in der Moritzburg waren nach dem Umbau des Museums als Zentrum der Klassischen Moderne bekanntgeworden. Die Moritzburg wurde Ende 2008 wiedereröffnet. Das Vermögen der DDR-Parteien und Massenorganisationen hatte seit 1990 eine Kommission verwaltet. Seit 2008 fließt das Geld direkt an die neuen Länder. (02/03/11; Quelle: Staatskanzlei Sachsen-Anhalt)

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