topad


Organisation & Finanzen

Nachrichten

Gründung der Kölner Stiftung „Stadtgedächtnis“ ungewiss

Einem Artikel des Kölner Stadtantzeigers zufolge ist die Gründung der Stiftung „Stadtgedächtnis“ zu Gunsten des eingestürzten Historischen Archivs ist noch ungewiss. In ihrer Freitagsausgabe berichtet die Zeitung, hat die Landesregierung noch keine finanzielle Unterstützung zugesagt. Ursprünglich war geplant, die Stiftung „Stadtgedächtnis“ zum Jahrestag des Einsturzes am 3. März 2009 ins Leben zu rufen. Das sollte im Rahmen einer Ausstellung im Berliner Gropius-Bau geschehen, die am 5. März eröffnet wird (wir berichteten).

Dem BEricht der Zeitung zufolge betone Stadtdirektor Guido Kahlen, er habe immer die Auffassung vertreten, die Stadt könne die Stiftung zunächst in eigener Verantwortung ins Leben rufen und danach um weitere Geldgeber werben. Kulturdezernent Georg Quander habe dagegen das Modell bevorzugt, die Stiftung als nationale Aufgabe gleich gemeinsam mit Bund und Land aufzustellen. Nach Rücksprache mit der Staatskanzlei sei der Stand gegenüber Mitte Januar unverändert, als OB Jürgen Roters mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers über eine Beteiligung gesprochen hatte. Danach sieht das Land noch Klärungsbedarf.

Die Stadt Köln will die geplante Stiftung mit fünf Mio. € unterstützen. Jeweils fünf Millionen Mio. € sollten auch Bund und Land beisteuern. Die Kosten für die Restaurierung der Archivalien werden auf rund 350 Mio. € geschätzt.

Zur Übersicht "Organisation & Finanzen // Nachrichten"