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Irene Ludwig vermacht Köln und Aachen wertvolle Kunstwerke
Die im November gestorbene Kunstsammlerin Irene Ludwig hat die Städte Köln und Aachen mit spektakulären Schenkungen bedacht. Aus dem Nachlass gehen 528 Werke an die Kölner Museen, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Zu den Schenkungen gehört eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen russischer Avantgarde. Ihrer Heimatstadt Aachen schenkte Irene Ludwig 47 Kunstwerke. Alle Schenkungen befinden sich schon jetzt Dauerleihgaben in den Museen.
Die Sammlung russischer Avantgarde mit rund 470 Werken – Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotografien – sei von unschätzbarem Wert, sagte der Direktor des Museum Ludwig, Kasper König. “Diese großzügige Schenkung aus dem Legat von Irene Ludwig hat unsere Hoffnungen bei weitem übertroffen” betonte er in seiner Mitteilung.
Die Sammlung ist eine der weltweit bedeutendsten und umfangreichsten im Bereich der russischen Avantgarde. Peter und Irene Ludwig hatten die Werke gezielt für das Museum Ludwig gekauft, die als Dauerleihgaben integriert wurden. Die große Schenkung sei auch Verpflichtung zur Pflege, Aufarbeitung und Präsentation, sagte die Kuratoriums-Vorsitzende der Ludwig-Stiftung, Isabel Pfeiffer-Poensgen.
Zu den weiteren Highlights der Schenkung gehören 26 Werke aus der Ausstellung «Von Matisse bis Morimura» im Jahr 2000 im Museum Ludwig. Darunter sind Arbeiten der klassischen Moderne und der Pop Art von Edgar Degas, Paul Klee, Henri Matisse, Robert Rauschenberg und Jasper Johns.
Mit den rund 600 Kunstwerken für Aachen und Köln verschenkt Irene Ludwig nach ihrem Tod knapp zehn Prozent der Sammlung mit zuletzt 6.500 Kunstwerken.
“In dem Nachlass für Aachen sind sehr wichtige Kunstwerke, vor allem Gemälde”, sagte der Direktor des Aachener Suermondt-Ludwig-Museums, Peter van den Brink. Eines davon sei die “Anbetung der Heiligen drei Könige”, ein Hauptwerk der Kölner Malerei. Das Aachener Ludwig Forum für Internationale Kunst wurde nicht bedacht. Hauptschenkungen habe es schon in früheren Jahren gegeben, betonte die Stadt. (31/03/11; Quelle: Stadt Köln / Museum Ludwig)



