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Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen wird 50
Vor genau einem halben Jahrhundert, im August 1961, hat die damalige NRW-Landesregierung die Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen gegründet. Der Ankauf von 88 Werken des Künstlers Paul Klee war der „Startschuss“: Seitdem ist die Kunstsammlung zu einem der weltweit bedeutendsten Museen mit Werken von der Klassischen Moderne über die amerikanische Pop- und Minimal-Art bis zu wichtigen Arbeiten von Gegenwartskünstlern geworden.

Foto: Leoni1234 / Wikimedia Commons
Originalaufnahmen aus dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen geben eindrucksvolle Einblicke in die Gründungszeit der Kunstsammlung: Im Schloss Jägerhof, wo die schnell wachsende Sammlung bis in die 1980er Jahre untergebracht war, wurde eine erste Ausstellung der Werke Paul Klees gezeigt.
Gründungsdirektor Werner Schmalenbach baute in seiner Amtszeit (1962-1990) eine äußerst qualitätvolle Sammlung der klassischen Moderne auf und schuf damit die einzige auf moderne Kunst spezialisierte Landessammlung in Deutschland. Das 1986 am Grabbeplatz eröffnete Gebäude, ein nobler und zurückhaltender Bau mit zeittypischen architektonischen Details, stellt nun seit 25 Jahren die herausragenden Qualität der Kunstwerke in den Vordergrund. Die Eröffnung von K21 Ständehaus im Jahr 2002 sowie die Nutzung des Schmela Hauses in der Düsseldorfer Altstadt seit 2009 prägen die nun 50-jährige Geschichte. (05/08/11; Quelle: Kunstsammlung NRW)



