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Mauer-Gedenkstätte verzeichnet neuen Besucherrekord

Die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße hat 2009 einen neuen Besucherrekord verzeichnet. Im 20. Jahr des Mauerfalls hätten 371.000 Gäste die Ausstellung und das Besucherzentrum besichtigt, sagte der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier, am Mittwoch. Dies sei eine Steigerung von fast 20 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders erfreulich seien die steigenden Zahlen von jugendlichen Besuchergruppen und ausländischen Gästen.

Foto: Stiftung Berliner Mauer

Auch in diesem Jahr biete die Gedenkstätte mit rund 40 Veranstaltungen ein umfangreiches Programm an. Unter anderem sei ein Schülerwettbewerb zu 20 Jahren Deutsche Einheit ausgeschrieben worden. Am 22. Januar beginnt eine Gedenkwoche zur Sprengung der Versöhnungskirche vor 25 Jahren.

Für eine neue Ausstellung sucht die Gedenkstätte nach Zeitzeugen, die den Abriss der Häuser in dem Grenzgebiet und die anschließenden Umsiedelungen als Anwohner, Polizisten oder Grenzsoldaten miterlebten.

Außerdem ist die Erweiterung des Freigeländes geplant. Im April solle der erste Bauabschnitt übergeben werden, sagte Klausmeier. Auf dem rund ein Hektar großen Areal an der Bernauer Straße sollen eine Gedenkwand mit Fotos der Maueropfer sowie Informationsstelen zum sogenannten Todesstreifen aufgestellt werden. Das gesamte, rund vier Hektar große Außengelände soll 2012 fertiggestellt sein.

Als weitere Baumaßnahme kündigte Klausmeier die Restaurierung der einsturzgefährdeten historischen Mauerreste an. Bis 2011 plant die Gedenkstätte außerdem den Umbau des Dokumentationszentrums. (21/01/10; Quellen: RBB; Stiftung Berliner Mauer)

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