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"Musterbeispiel für nachhaltig wirtschaftliches Handeln"
Steffen Kampeter, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, stattete der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) Ende August einen Besuch ab. 2010 von der Bundesregierung in das Kuratorium der DBU berufen, informierte sich Kampeter erstmals vor Ort in Osnabrück über die Arbeit der weltgrößten Umweltstiftung. Dabei zeigte sich der Volkswirt gerade auch von der wirtschaftlichen Entwicklung der DBU im zwanzigsten Jahr ihres Bestehens beeindruckt.
Foto: DBU
Anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts 2010 gab DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde Mitte August die Fortsetzung der erfolgreichen Klimaschutzkampagne “Haus sanieren – profitieren!” bis Ende 2016 bekannt. Insgesamt gingen bei der DBU im vergangenen Jahr 1 031 Anträge und Projektskizzen ein (2009: 985). Bewilligt wurden 263 Vorhaben mit rund 46,6 Mio. € (2009: 312 Vorhaben mit 52,1 Mio. €). Damit hat die Stiftung seit Aufnahme ihrer Fördertätigkeit im März 1991 bis Ende 2010 insgesamt 1,4 Mrd. € an Fördermitteln bewilligt und damit mehr Geld in den innovativen Umweltschutz investiert als sie seinerzeit als Stiftungskapital erhalten hatte (1,288 Mrd. €).
Ihr finanzielles Jahresergebnis habe die DBU 2010 gegenüber dem Vorjahr um gut 36 % auf 97,6 Mio. € steigern (2009: 71,6 €. Euro) können, erläuterte DBU-Finanzchef Michael Dittrich. Dem Stiftungskapital seien 53 Mio. € als Rücklage zugeführt worden. Es betrage aktuell 1,889 Mrd. € und sei damit auch im Realwert, also unter Berücksichtigung der Inflation, wieder vollständig erhalten. (13/09/11, Quelle: DBU)



