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Österreichs Stifter fordern Abschaffung der Mildtätigkeitsklausel
Der Steuerdschungel macht Österreichs wohltätigen Stiftern zu schaffen. "Es ist, als ob man durch ein Minenfeld geht", sagt Michael Fembek, Programmdirektor der Essl Foundation. Vor allem die Unmittelbarkeitsregel sei antiquiert. Sie besagt, dass wohltätige Stiftungen ihre Spenden stets direkt an Bedürftige weitergeben müssen. Andernfalls büßen sie ihre steuerlichen Vorteile ein. Geld für ein neues Schuldach zu spenden gilt etwa nicht als unmittelbare Zuwendung -der Neukauf eines Stuhl für Schüler X zählt zu den mittelbaren Zuwendungen.



