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Raiffeisen Schweiz führt kmuNext in Stiftung über

Raiffeisen engagiert sich zukünftig stark in der Nachfolgethematik von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz. Dafür wird der heutige Verein kmuNext in eine Stiftung überführt und die Dienstleistungen zu einer modernen Serviceplattform für die KMU im Nachfolgeprozess ausgebaut. Der heutige Verein kmuNext, der sich seit 2005 unter der Leitung von Otto Ineichen dem Thema Nachfolge für Schweizer KMU erfolgreich angenommen hat, wird per 1. Januar 2012 in eine Stiftung mit neuer Strategie und neuer Leitung überführt. Erster Stifter ist Raiffeisen Schweiz.

In den vergangenen sechs Jahren ist es den Gründungsvätern Otto Ineichen und Dr. Max Nägeli zusammen mit ihrem Vorstand und der Geschäftsleitung von kmuNext gelungen, das Thema KMU-Nachfolge stark in der Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Damit hat der Verein wesentliche Grundlagenarbeit in der sich zuspitzenden Frage nach der Nachfolgeregelung von KMU geleistet.

Der KMU-Sektor befindet sich in einer schwierigen Situation. 99.7 % der Schweizer Unternehmen sind KMU, die bis zu 250 Mitarbeitende beschäftigen. Die aktuellen Diskussionen um den starken Franken und die drohende Rezession der Weltmärkte lassen ein Risiko im Inland gefährlich in den Hintergrund rücken: In den nächsten Jahren suchen über 100.000 KMU-Unternehmerinnen und -Unternehmer eine Lösung für ihre Nachfolge, die aufgrund der demographischen Entwicklung nicht zu finden sind.

“Will man das Rückgrat der Schweiz – nämlich unsere KMU – sichern, so muss dieses Thema zügig angegangen werden”, sagt Pierin Vincenz, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Raiffeisen Gruppe. Vincenz lobt die bisherige Arbeit von kmuNext: “Der Verein kmuNext hat hervorragende Arbeit für unsere KMU geleistet. Diese Arbeit gilt es weiter zu führen und im Nachfolgethema noch mehr zu stärken. Ziel ist es, die geschaffenen Werte der jetzigen Unternehmergeneration für die Zukunft zu sichern”.

Raiffeisen als Genossenschaft ist mit mehr als 1.000 Bankfilialen ein Abbild der Schweiz und lebt mit seiner dezentralen Organisationsstruktur die lokale Nähe und Verbundenheit eines typischen KMU. Das genossenschaftliche Wertesystem der drittgrössten Schweizer Retailbankengruppe verpflichtet zu einemverantwortungsbewussten und solidarischen Handeln gegenüber Gesellschaft, Wirtschaft und der Umwelt – zu einem Engagement für die Schweiz. Raiffeisen nimmt diese Verantwortung wahr und setzt sich aktiv für die KMUNachfolgethematik ein. Dafür überführt Raiffeisen als erster Stifter den bisherigen Verein kmuNext in eine Stiftung. Ziel ist, dass der Schweizer KMU-Sektor den anspruchsvollen Nachfolgeprozess zukünftig erfolgreich meistern kann. Gemäss dem genossenschaftlichen Solidaritätsprinzip von Hilfe zur Selbsthilfe soll mit der neuen Serviceplattform kmuNext ein Netzwerk von geeigneten Partnern geschaffen werden, die die Unternehmen bei allen Fragen rund um den Nachfolgeprozess unterstützen und auf Wunsch auch aktiv begleiten. /21/10/11; Quelle: Raiffeisen Schweiz)

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