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Raising Malawi: Madonnas Schulprojekt wegen Veruntreuung eingestellt
Die von Madonna und Michael Berg gegründete Stiftung Raising Malawi soll Gelder veruntreut haben. Mehr als 3,8 Millionen Dollar sind bislang in das Bauprojekt geflossen, doch nicht einmal der Grundstein wurde gelegt. Der Bau einer Mädchenschule im afrikanischen Staat Malawi soll daher gestoppt worden zu sein. Für den Bau einer Mädchenschule in Malawi waren 15 Millionen Dollar einkalkuliert worden. Die von Madonna beigesteuerten 3,8 Mio. Us-$ sind allerdings nicht in das Projekt geflossen, sondern wurden angeblich in Form von Gehältern und Autos an das Management der Organisation ausgezahlt.
“Wir müssen noch genau prüfen, was mit den 3,8 Millionen passiert ist”, so Trevor Neilson vom Verband Global Philanthropy Group. Die Folge der vermeintlichen Veruntreuung: Das Bauvorhaben wurde gestoppt. Superstar Madonna ist Medienberichten zufolge zwar sehr frustriert, plant jedoch, die Hilfsarbeit in Malawi fortzusetzen.
Derweil zogen acht frühere Angestellte der Stiftung “Raising Malawi” von gegen Madonna vor Gericht gezogen. Sie wehren sich gegen die in ihren Augen unrechtmäßige Kündigung. Die Entlassung “im Rahmen einer Strategieänderung” sei ihnen nicht genau erklärt worden, sagte ein Vertreter des malawischen Gerichts für industrielle Beziehungen zu den Gründen für den Prozess. Zudem sei die Kündigung nicht im Rahmen legaler Verfahren erfolgt. Die Ex-Angestellten fordern dem Gericht zufolge nun Entschädigungen für ihre Entlassung. (29/03/11; Quellen: dpa / Der Tagesspiegel, RBB)



