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RUB-Stiftung fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs

Seit einem Jahr bemüht sich die „Stiftung der Ruhr-Universität Bochum“ um die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dieser Tage, am 11. Juni, hat sich das Kuratorium der Stiftung konstituiert. Sechs Personen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen beraten den Vorstand und begleiten die weitere Entwicklung. Dem Stiftungs-Kuratorium gehören an: Dr. Hans-Paul Bürkner (The Boston Consulting Group, Absolvent der RUB), Birgit Fischer (Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde und Hochschulratsmitglied der RUB, Vorstandsvorsitzende Barmer GEK), Rüdiger Frohn (Beiratsvorsitzender Stiftung Mercator, Absolvent der RUB), Bettina Jorzik (Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft), Dr. Thomas Kempf (Vorstand Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung) sowie als Vorsitzender der Bochumer Rechtsanwalt und Notar Ludwig Mauer.

Ziel der Stiftung ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Gefördert werden z.B. Maßnahmen, die es Studierenden und jungen Forschern ermöglichen, ihr, wie es heißt, „Verständnis der Zusammenhänge wirtschaftlichen, politischen und sozialen Handelns in internationalem Maßstab zu erweitern“. „Ohne Verantwortung ist wissenschaftliches Denken und Handeln eindimensional und kann den vielfältigen Aufgaben in unserer globalisierten Welt nicht genügen“, bekräftigt RUB-Rektor Prof. Dr. Elmar Weiler, Vorsitzender des Stfitungsvorstands.

Generelle Idee der Stiftung ist die Förderung der Ruhr-Universität – durch die Förderung von Forschung und Lehre, die Vergabe von Stipendien und Preisen und die Unterstützung von künstlerischen oder sozialen Aktivitäten. Auch sollen Studierende und Nachwuchswissenschaftler international vernetzt werden, um so „zur Wertebildung junger Menschen beizutragen“. Zu der von der Stiftung unterstützten Projekten zählen aber u.a. auch das Alfried Krupp Schülerlabor, das Schülerlabor für Geisteswissenschaften oder die Mercator-Forschungsgruppen, in denen drei oder vier junge Professoren eine Forschergruppe bilden, denen ein erfahrener Forscher als Mentor zur Seite steht.
Stetiges Wachstum

Die „Stiftung der Ruhr-Universität Bochum“ wurde vom Land vor einem Jahr, am 17. Juni 2009, anerkannt. Das Stiftungsvermögen beträgt derzeit eine Million Euro. Damit die Stiftung Studierenden und jungen Wissenschaftlern fördern kann, muss das von der Ruhr-Universität aus freien Drittmitteln als Startkapital bereit gestellte Stiftungsvermögen stetig wachsen – aus diesem Grunde werden Stifter/innen immer gesucht, wobei jeder Stifter die Möglichkeit hat, selbst zu entscheiden, welche Fakultät oder welches Projekt er/sie an der Ruhr-Uni unterstützen möchte. (24/06/10; Quelle: RUB)

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