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Spendenwerbung wird für Kirche immer wichtiger

Das Einwerben von Spenden wird nach Angaben des hannoverschen Fundraising-Beauftragten Paul Dalby in Zukunft für die Kirchen schwieriger werden. Bisherige Methoden wie Kollekten in Gottesdiensten oder Spendenbriefe würden langfristig an Bedeutung verlieren, sagte der Pastor der hannoverschen Landeskirche am Donnerstag dem epd. Die evangelische Landeskirche und das katholische Bistum Hildesheim laden an diesem Sonnabend zu ihrem 4. Ökumenischen Fundraisingtag nach Hannover ein.

Die zunehmende Individualisierung in der Gesellschaft führe dazu, dass es auch in der Kirche immer kleinere Gruppierungen geben werde, sagte Dalby. Mögliche Spender müssten dann öfter einzeln und direkt angesprochen werden. Die Spendenwerber müssten dafür entsprechend geschult und motiviert werden. Der Fundraisingtag stehe deshalb unter dem Motto “Weiter denken” und wolle neue kreative und fantasievolle Methoden präsentieren.

Insgesamt haben sich Dalby zufolge 100 Teilnehmer angemeldet. Inzwischen habe die Landeskirche in etwa der Hälfte ihrer 57 Kirchenkreise zwischen Hann. Münden und Cuxhaven Fundraiser mit vollen oder Teilzeit-Stellen angestellt. 80 Beauftragte kümmerten sich um die Spendenwerbung. Unter ihnen seien Pastoren, Diakone und Ehrenamtliche. Die Zahl der Stiftungen in der Landeskirche sei in den vergangenen zehn Jahren von rund 50 auf fast 400 gestiegen. (10/05/11; Quelle: Fundraisingbüro Bistum Hildesheim)

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