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"Spiegel": Liz Mohn sichert Familienmacht über BVG-Stiftung.
Liz Mohn, Witwe des 2009 verstorbenen Bertelsmann-Patriarchen Reinhard Mohn, hat bereits vor drei Jahren, also zu Lebzeiten von Mohn, mit der bislang kaum bekannten BVG-Stiftung die weitgehende Kontrolle der Familie über das Bertelsmann-Imperium auch für kommende Generationen gesichert. Das berichtet der bekannte Bertelsmann-Kritiker Thomas Schuler in einem Gastbeitrag für den "Spiegel".

Foto: Bertelsmann Stiftung / Arne Weychardt
Einzige verfügungsberechtigte Vertreterin für die Stiftung sei Liz Mohn, Zweck der Stiftung sei offiziell die Förderung von mildtätigen Zwecken, Waisenkindern, Wissenschaft und Forschung. Allerdings diene sie laut Schuler vor allem dazu, Liz Mohn und ihren Erben wichtige Sonderrechte weiterzugeben, die ansonsten in der nächsten Generation erloschen wären. Vor rund zwei Jahren haben die Manager, die als Gesellschafter in der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft sitzen, der Übertragung eines Großteils der Anteile an der
BVG auf die kleine
BVG-Stiftung zugestimmt. Selbst langjährige Mitarbeiter in Gütersloh sollen laut “Spiegel” von diesem Konstrukt bislang nichts gewusst haben. (16/08/10; Quelle: Der Spiegel)
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