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Stiftung für House of Finance der Goethe-Universität

Die Frankfurter Goethe-Universität hat eine neue Stiftung mit einem Umfang von 21 Mio. € für ihr House of Finance gegründet. Es handele sich um die zweitgrößte aus Mitteln externer Förderer gespeiste Stiftung der jüngeren Geschichte der Hochschule, sagte Universitätspräsident Werner Müller-Esterl am Donnerstag in Frankfurt am Main. Er sprach von einem großen Tag für die Stiftungsuniversität.

Goethe-Universität Frankfurt am Main © Goethe-Universität Frankfurt am Main

Das Budget der Stiftung setzt sich laut Universität aus 16 Mio. € neuen Zusagen sowie 5 Mio. € umgewidmeten Mitteln zusammen. Neue Fördermittel kommen demnach von der Deutschen Bank, der Landesbank Hessen-Thüringen, der DekaBank, der DZ Bank sowie der Deutschen Vermögensberatung. Der Kapitalstock der Stiftung solle in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. Damit sollen vor allen Forschung und Weiterbildung gefördert werden, wie Müller-Esterl sagte.

Er sprach von einem Modell für die Uni. Er hoffe, dass es sich auf andere Bereiche übertragen lasse. Vorwürfe einer gefährdeten Unabhängigkeit der Forschung wies der Universitätspräsident unter Verweis auf den Stifterkodex zurück. Dieser lege ganz klar die Unabhängigkeit fest. Das sei die Voraussetzung für die Annahme von Spenden. Zudem sei die Hochschule auf die Finanzierung des Grundbudgets durch die öffentliche Hand, also das Land Hessen, angewiesen. (25/03/11; Quelle: Goethe-Universität Frankfurt)

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