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Verstärkung für die "Freiburger Schule"
Die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg bekommt einen Stiftungslehrstuhl. Die Baden-Badener Unternehmergespräche stiften 4,5 Mio. € und finanzieren damit zehn Jahre lang eine Professur für Wettbewerbs- und Ordnungspolitik. Das gaben am Donnerstag Universitätsrektor Hans-Jochen Schiewer und Horst Weitzmann für die Stifter bekannt.
Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg pflegte schon immer intensive Beziehungen zu den Baden-Badener Unternehmergesprächen durch den Universitätsratsvorsitzenden, Ehrensenator Dr. h. c. Dipl. Ing. Horst Weitzmann, der dort den Vorstandsvorsitz seit 2000 innehatte.
Angeregt durch den Vortrag des New Yorker Historikers Prof. Dr. Volker R. Berghahn zur Eröffnung des Akademischen Jahres 2009/2010 mit dem Thema „Ludwig Erhard, die Freiburger Schule und das ‚Amerikanische Jahrhundert’“ sowie die Berufung von Lars Feld zum Professor der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und zum Direktor des Walter-Eucken-Instituts entschieden sich die Baden-Badener Unternehmergespräche zur Einrichtung einer Wilfried-Guth-Stiftungsprofessur an der Albert-Ludwigs-Universität. Mit ihr ehren die Baden-Badener Unternehmergespräche ihren langjährigen Vorsitzenden Dr. Wilfried Guth (ein Neffe Ludwig Erhards).
Die Stiftungsprofessur dient der Gewinnung eines herausragenden Wissenschaftlers oder einer herausragenden Wissenschaftlerin in der Tradition von Walter Eucken und Robert Liefmann, die die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Grundlagen eines Gestaltungsrahmens für eine freiheitliche Gesellschaftsordnung in der Tradition der „Freiburger Schule“ der Wirtschaftswissenschaften zeitgemäß fortentwickelt.
Mit dem Stiftungslehrstuhl soll eine strategische Fortentwicklung sowie eine erhebliche Intensivierung des ordnungs- und wettbewerbspolitischen Schwerpunkts in Forschung und Lehre an der Universität Freiburg erreicht werden. (04/02/11; Quelle: Universität Freiburg)



