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Vorwürfe gegen Chef der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

Nach einem Bericht des Saarländischen Rundfunks hat der Landesrechnungshof des Saarlandes Verschwendungsvorwürfe gegen den Chef der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, Melcher, erhoben. So habe er laut Saarbrücker Zeitung u.a. auf Kosten der Stiftung in Luxushotels übernachtet und in teuren Restaurants gegessen. Die Behörde habe die Vorwürfe jedoch weder dementiert noch bestätigt. Ein Sprecher sagte, man äußere sich nicht zu einem laufenden Verfahren. Der Bericht sei auch nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt worden.

Unterdessen hat die Opposition aus SPD und Linken Konsequenzen gefordert.
Der SPD-Abgeordnete Jost verlangte, Melcher bis zur Klärung der Vorwürfe zu suspendieren. Der stellvertrende Vorsitzende der Linken, Bierbaum, sprach von einem Skandal. Die Landesregierung habe u.a.den Luxusreisen Melchers tatenlos zugeschaut und stattdessen bei den Beschäftigten gespart. Kulturminister Rauber habe seine Aufsichtspflicht vernachlässigt.

Das Kuratorium der Stiftung will noch Stellungnahmen abwarten. Kulurminister Rauber sagte nach einer Sitzung des Kuratoriums, der Vorstand der Stiftung und eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sollten Berichte abgeben. Auch Stiftungschef Melcher wurde zu einer Stellungnahme bezüglich der Vorwürfe gegen ihn aufgefordert. Rauber sagte weiter, er gehe davon aus, dass in drei bis vier Wochen wieder beraten werde. (13/07/10; Quellen: SR, Saarbrücker Zeitung)

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