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Wieder verstärkter Druck auf die UBS
Nach dem Urteil des Schweizter Bundesverwaltungsgerichts von letzter Woche, das der UBS untersagt, Kundendaten an die US-Steuerbehörden zu liefern, ist die UBS wieder zum Spielball von Justiz und Politik geworden. Letztere wendet sich aber zunehmend von der Großbank ab. Ein Zeichen, dass die UBS stark unter Druck steht, ist der Börsenkurs. Der hat gestern einmal mehr nachgegeben, um 1,2 % auf 14.75 SFr. Die Zürcher Kantonalbank schrieb in ihrem Marktbericht von einem "Leiterli-Spiel im US-Steuerstreit". Die Negativschlagzeilen seien der Reputation des Vermögensverwaltungsgeschäfts der UBS nicht förderlich.
Die Zürcher Kantonalbank schrieb in ihrem Marktbericht von einem “Leiterli-Spiel im US-Steuerstreit”. Die Negativschlagzeilen seien der Reputation des Vermögensverwaltungsgeschäfts der UBS nicht förderlich. Das Risiko weiterer Vermögensabflüsse bei der Grossbank dürfte deshalb steigen, so der Bericht weiter. Nicht nur national, auch international herrsche in der Finanzbranche derzeit Unsicherheit vor. Die Anleger beobachteten mit Sorge die Verzögerungen bei der Bestätigung von US-Notenbankchef Bern Bernanke für eine zweite Amtszeit. Dies hatbe die Börsen weltweit tauchen lassen.(26/01/10; Quellen: Zürcher Kantonalbank, Reuters, NZZ)



